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News Kategorie: Haushaltsgroßgeräte
Siemens

Siemens-Kühlschrank verrät per Kamera und Smartphone-App, ob eingekauft werden muss

26.08.2015 10:56 Uhr von Jochen Wieloch

Eine Kamera im Kühlschrank. Ja geht’s noch, werden Sie jetzt denken. Ist aber kein Witz. Denn Siemens hat seinen ersten vernetzungsfähigen Kühlschrank mit mobilem Einkaufsmanagement vorgestellt.

Die iQ500 A++ Kühl-Gefrier-Kombination verfügt über zwei Kameras, die alle Vorräte stets im Blick behalten. Per Smartphone oder Tablet kann der Besitzer jetzt sogar von unterwegs nachschauen, was sich aktuell im Kühlschrank befindet und was er gegebenenfalls einkaufen muss. Ein knurrender Magen soll somit verhindert werden.

Eine Kamera ist im Innenraum und eine in der Tür des Kühlteils angebracht. Bei jedem Schließen machen sie aus beiden Perspektiven ein Foto, das in die Home Connect App geladen wird. Wer vor dem Supermarktregal grübelt, ob Joghurt, Quark und Butter zu Hause aufgebraucht sind oder sich dem Ende neigen, zückt künftig das Smartphone und sieht nach. Ebenso lässt sich das Abendessen während der Wartezeit am Flughafen oder Bahnhof besser planen: Denn die App hält eine Historie der letzten sechs Bildpaare vor. So können die Kühlschrank-Besitzer nachvollziehen, was andere Haushaltsmitglieder im Laufe des Tages verbraucht oder nachgekauft haben. Waren die Kinder wieder heimlich am Pudding naschen? Hat der Ehemann die letzte Wurst gegessen? Sie kennen die Antworten.

Unterwegs entscheiden, was in den Einkaufswagen muss

In Kombination mit einem in der Home Connect App verfügbaren Kochbuch – beispielsweise für die iQ700 Backöfen von Siemens – lässt sich zudem entscheiden, was mit den vorhandenen Lebensmitteln gekocht werden kann. Digitale Menüplanung und mobiles Einkaufsmanagement greifen somit nahtlos ineinander.

Fotografieren in der Kälte ist ja immer so eine Sache. Ob das auf Dauer gut geht? Damit dies so ist, hat Siemens die beiden 5-Megapixel-Kameras eigens dafür entwickelt. So ist sichergestellt, dass sie den besonderen klimatischen Herausforderungen trotzen.

Der mechanische Hochleistungs-Kameraverschluss soll eine sehr kurze Belichtungszeit ermöglichen. Ein Bildsensor, wie er auch in Sicherheitssystemen verwendet wird, stellt die Schärfe ein. Abschließend erfolgt eine Bildoptimierung über die Home Connect Cloud. Nur der Nutzer selbst kann die Aufnahmen einsehen, sie zeigen keine Personen und sind nach TÜV-Standards verschlüsselt. Möchte der Anwender seine Bilder teilen – etwa für Einkaufsabsprachen mit Familienmitgliedern oder Freunden – kann er diese per E-Mail, MMS oder über Kurznachrichtendienste verschicken.

Spezial-Bereiche für unterschiedliche Lebensmittel

Für optimale Haltbarkeit benötigen verschiedene Lebensmittel individuelle Bedingungen. Dafür verfügt das Gerät neben dem normalen Kühlraum über zwei Spezial-Bereiche: Innerhalb der so genannten hyperFresh-Schublade kann die Luftfeuchtigkeit per Schieberegler erhöht werden. So bleiben Salate, Rohkost und ausgewählte Obstsorten länger knackig. In der zweiten Schublade, der hyperFresh „“0°C Zone, liegt die Temperatur niedriger als im restlichen Kühlraum. Dadurch halten Fisch und Fleisch hier bis zu doppelt so lange frisch.

Was wohin gehört, erklärt der Home Connect Storage-Guide: Er gibt Tipps, welche Lebensmittel wo aufbewahrt werden sollten und hilft so beim Einräumen. Ob Käse ins hyperFresh Fach gehört, ist damit sofort zweifelsfrei geklärt – ebenso wie viele ähnliche Fragen. Außerdem empfiehlt die App die optimale Temperatureinstellung. Sie liefert Nährwertangaben zu Lebensmitteln im Kühlschrank und unterstützt dadurch eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Alarm, wenn die Tür offen ist

Per App lassen sich außerdem verschiedene Optionen wie Urlaubs- oder Sabbatmodus von unterwegs aus managen. Vor allem benachrichtigt das Gerät den Nutzer automatisch, falls etwa die Tür des Gefrierteils nicht richtig geschlossen ist. Dies verhindert unfreiwilliges Auftauen der darin gelagerten Lebensmittel. Abgetaut werden muss die iQ500 übrigens nicht mehr: Die noFrost-Ausstattung unterbindet jegliche Eisbildung in Kühl- und Gefrierteil und macht diese ungeliebte Hausarbeit überflüssig.

Das Gerät bietet einen Kühlraum mit 234 Litern, der Gefrierteil stellt 86 Liter bereit. Außerdem erfüllt die iQ500 die Energieffizienklasse A++. Den Energieverbrauch pro Jahr beziffert Siemens mit 258 Kilowattstunden. Die Markteinführung erfolgt im Herbst, ein Preis wurde noch nicht mitgeteilt.

+ Kameras im Kühlschrank informieren per App über Füllzustand

+ digitale Menüplanung

+ spezielle Kühlbereiche

+ keine Eisbildung in Kühl- und Gefrierteil

Bildquelle: Siemens

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 26.08.2015, 10:56 Uhr
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