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Verschiedene Technologien kommen bei der Luftreinigung zum Einsatz. Erst bei genauerem Hinsehen zeigt sich dann, dass nur ein kleiner Teil für den Einsatz im Haushalt geeignet ist.

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News Kategorie: Ratgeber
Ratgeber

Wenn neue Küchengeräte unabdingbar sind: Auf Energieeffizienz und Lautstärke achten

25.10.2015 18:01 Uhr von Jochen Wieloch

Die Arbeitsplatte hat schon bessere Zeiten erlebt, die Spülmaschine gluckert laut vor sich hin und die Küchenmöbel versprühen den ganz eigenen Charme der 80er Jahre: Zieht mit einer modernen Küche nicht nur moderne Technik und eine frischere Optik ein, oder lässt sich auf Dauer vielleicht sogar der ein oder andere Euro einsparen?

„Gerade auch angesichts der weiterhin recht hohen Energiekosten lohnt sich der Austausch von alten Energiefressern gegen effiziente Neugeräte“, erklärt Claudia Oberascher von der Initiative „Hausgeräte+“. Das größte Einsparpotential birgt sicherlich der Kühlschrank, weil er ununterbrochen läuft. Ein Beispiel: Während eine Kühl-Gefrierkombination aus dem Jahr 2000 jährlich rund 430 Kilowattstunden braucht, benötigt ein neuwertiges Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+++ nur noch 130 Kilowattstunden. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 27 Cent pro Kilowattstunde spart man durch die Neuanschaffung 80 Euro pro Jahr.

Weniger Energie- und Wasserverbrauch

Bei Geschirrspülern sieht es ähnlich aus. Hier hat sich neben dem Energie- auch der Wasserverbrauch erheblich reduziert. Während ein Altgerät 19 Liter und mehr benötigt, liegt der Verbrauch bei modernen Geräten bei deutlich unter zehn Litern. Möglich wird dies unter anderem durch eine verbesserte technische Ausstattung: Moderne Geschirrspüler haben mehrere Sprüharme, mit denen sie das heiße Wasser optimal auf dem Geschirr verteilen, das zudem durch eine flexible Korbgestaltung immer richtig steht. „Aufs Jahr hochgerechnet, lassen sich mit einer neuen Spülmaschine bis zu 2.500 Liter Wasser sparen. Das entspricht einer Wassermenge von etwa 18 Badewannenfüllungen“, erklärt Claudia Oberascher. Die Berechnung basiert auf der Annahme von 280 Standard-Spülvorgängen pro Jahr.

Besonders sparsame Modelle benötigen sogar nur sechs Liter pro Spülgang. Dieser geringe Verbrauch kommt durch einen speziellen Wasserspeicher zustande, der das Wasser vom Klarspülen beim nächsten Programmstart noch einmal zum groben Vorreinigen wiederverwendet.

Keine Chance dem Energiefresser Eis

Neben einem geringen Energie- und Wasserverbrauch punkten moderne Geräte dank vieler Extras auch mit einem hohen Bedienkomfort. Kühlgeräte beispielsweise verlängern mit integrierten Kaltlagerfächern die Haltbarkeit von Lebensmitteln deutlich: In diesen Fächern nahe null Grad kann die Feuchtigkeit individuell reguliert werden. In einer trockenen Umgebung bleiben verpackte Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte bis zu dreimal länger frisch als in herkömmlichen Kühlschränken. Das Kaltlagerfach mit hoher Luftfeuchtigkeit hingegen hält unverpackte Früchte, Gemüse und Salate knackig frisch. Ebenfalls praktisch ist die No-Frost-Funktion. Diese wirkt dem Energiefresser Eis entgegen – das Gefrierfach führt dann die Luftfeuchtigkeit kontinuierlich nach außen ab und das lästige Abtauen entfällt.

Spülmaschinen verfügen heute über viele Spezialprogramme für den individuellen Bedarf: Wer es eilig hat, nutzt das Kurzprogramm, der Kostenbewusste wählt das stromsparende Eco-Programm. Viele Geräte bieten außerdem spezielle Programme für stark verschmutzte Töpfe, Gläser oder Babyflaschen. Ein wichtiges Auswahlkriterium ist auch die Geräuschemission, besonders in einer offenen Küche. Das neue Energielabel weist die Lautstärke von Hausgeräten mit aus. Dank der technischen Weiterentwicklungen liegen moderne Geschirrspüler bereits bei unter 50 Dezibel.

Schneller Kochen mit Induktion

Induktionskochfelder sind in modernen Küchen immer öfter die erste Wahl. Sie punkten insbesondere durch ihre Schnelligkeit und eine hohe Energieeffizienz: Ein Liter Wasser kocht mit Induktion etwa doppelt so schnell wie auf dem klassischen Glas-Keramikkochfeld und spart dabei sogar noch ungefähr 25 Prozent Strom ein. Das Wasser kocht so schnell, weil die Wärme direkt im Topfboden entsteht – das Kochfeld selbst bleibt relativ kühl. Die Hitze wird über ein Magnetfeld erzeugt und zwar erst, wenn ein dafür geeigneter Topf mit magnetisierbarem Boden auf der Kochzone steht: Durch ein elektromagnetisches Wechselfeld laden Wirbelströme das leitende Material des Topfbodens auf. Gut geeignet für das Kochen mit Induktion sind zum Beispiel Edelstahltöpfe mit ferromagnetischem Boden oder auch Bräter und Pfannen aus Gusseisen. Mit einem Magneten lässt sich das ganz leicht überprüfen: Bleibt er am Topfboden haften, eignet sich das Kochgeschirr für den Induktionsherd.

Ein weiterer Vorteil: Weil sich das Induktionskochfeld nur durch den Kontakt mit Pfanne oder Topf leicht erhitzt, kühlt es innerhalb von 10 Minuten wieder ab – das klassische Kochfeld braucht hier bis zu 50 Minuten. Aus demselben Grund ist auch die Reinigung besonders leicht: Das Kochfeld wird erst gar nicht so heiß, dass sich Verschmutzungen einbrennen könnten.

Bildquelle: Hausgeräte+/Miele

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 25.10.2015, 18:01 Uhr
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