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News Kategorie: Gesundheit
Gesundheit

Hintergrund: Smoothies haben lange Tradition - Vitamin-Power aus dem Turbo-Mixer voll im Trend

11.11.2016 07:27 Uhr von Jochen Wieloch

Fruchtgetränke mit dem freundlichen Namen „Smoothies“ gibt es in den USA seit den 1920er Jahren, aber der Boom erreicht laut gfu erst jetzt seinen Höhepunkt.

Zwar wirken Vitamine keine wirklichen Wunder, doch ein Becher frisch zubereiteter Obstsaft ist garantiert besser für den Körper als ein Schokoriegel. Zumal das Gute aus der ganzen Frucht im Smoothie steckt und nach Wunsch auch mit zerkleinertem Gemüse und Salat angereichert ist.

Simpsons kannten schon den „juice loosener“

Und damit das gesunde Getränk auch wirklich gut gelingt, haben die Hersteller von Haushaltsgeräten noch mal nachgedacht und aus dem traditionellen Standmixer ein Upgrade gezaubert: den Smoothie-Maker. Wir können übrigens froh sein, dass sich dieser Name durchgesetzt hat und nicht der im Jahr 1993 von den Simpsons etablierte „juice loosener“ (zu deutsch „Saftenthafter“), der in der Episode 80 ein ganzes Netz Orangen zu einem Tropfen besonders gesundem Saft konzentrieren konnte.

Heute beflügelt der Trend zu gesunder Ernährung den Absatz von Getränke-Mixern massiv. Laut der GfK ist der Umsatz von Standmixern hierzulande im vergangenen Jahr um fast 50 Prozent gestiegen. In 42 Prozent der deutschen Haushalte steht mittlerweile ein Mixer, besagt eine Umfrage im Auftrag des Herstellers Vitamix. Und es gibt kaum einen Hausgeräte-Hersteller, der aktuell kein Smoothie-Gerät im Programm hat. Der Smoothie-Maker von heute kommt mit einem abnehmbaren, verschließbaren und praktischerweise für den cremig-frischen Vitamin-Fix „on the go“ mitnehmbaren Trinkgefäß als Aufsatz. Besonders eifrige Smoothie-Maker haben gleich zwei solcher Vitamin-Fläschchen im Karton.

Verwandlung in Küchenmaschine

Keine Frage, die enge Verwandtschaft der Smoothie-Maker zu etablierten Küchengeräten bringt zusätzliche Flexibilität mit sich: Mit dem richtigen Aufsatz verwandelt sich der Vitamin-Quirl zurück in eine Küchenmaschine, wie sie seit langem zur Grundausstattung vieler Küchen zählt. Damit der Smoothie-Alleskönner auch in die jeweilige Küche passt, gibt es die Geräte in unterschiedlicher Preislage, Farbe und Fassungsbereitschaft.

Reine Smoothie-Maschinen sind etwa auch von bekannten Marken wie AEG, Severin, Philips oder WMF schon für unter 40 Euro zu haben – für weiches, faserarmes Obst werden keine starken Elektromotoren mit entsprechend massivem und geräuschdämpfendem Gehäuse benötigt. Die zusätzlichen Wechselbehälter für den frischen Fruchtcocktail zum Mitnehmen bekommt man dazu für unter zehn Euro.

Soll das Smoothie-Gerät auch „crushed ice“ liefern, Getreide mahlen oder bis zu zwei Liter Mixgut fassen können, legt man gerne auch etwas mehr auf den Tresen – vor allem auch für die Zubereitung „grüner“ Smoothies. Die stehen derzeit hoch im Kurs und werden als Power-Gesundheitsdrink oder vegane Vitaminbomben gehandelt.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

Der grüne Zaubertrank enthält neben Früchten für den angenehm süßen Geschmack viel Pflanzengrün aus zerkleinerten Salaten, Spinat oder anderem rohen Blattgemüse und damit jede Menge Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitalstoffe. Und das ganz bequem und schnell: Man muss nicht lange auf den Blättern herumkauen – das übernimmt der Mixer.

Der eigentliche Vorteil des spezialisierten Smoothie-Makers gegenüber dem konventionellen Küchenmixer („Blender“) ist, dass er auch solche stark faserhaltigen Stoffe verarbeiten kann. Hochleistungsmixer mit einer Leistung zwischen 1.000 und 2.000 Watt und bis zu 40.000 Umdrehungen pro Minute sorgen für die optimale Zerkleinerung und lecker cremige Ergebnisse.

Gut für die Verdauung

Auch für die Verdauung soll das gut sein. Green-Smoothie-Fans schwören darauf, dass durch das Mixen mit viel Power die Zellwände von Obst und Gemüse aufgebrochen werden und der Körper die wertvollen Stoffe besonders gut aufnehmen kann. Erfreulich ist auch, dass die abnehmbaren, durchsichtigen Vitaminflaschen der Smoothie-Geräte in der Regel aus Kunststoff hergestellt werden, der kein gesundheitlich problematisches Bisphenol A enthält. Der Aufbesserung der täglichen Vitamin- und Vitalstoffzufuhr steht also nichts mehr im Wege.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 11.11.2016, 07:27 Uhr
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