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News Kategorie: Haushaltsgroßgeräte
Initiative HAUSGERÄTE +

Die Initiative HAUSGERÄTE+ rät: Wer länger wäscht, spart Energie

07.01.2016 10:41 Uhr von Petra Bindig

Manchmal muss es schnell gehen mit der Wäsche, dann sind Kurzprogramme mit Laufzeiten unter einer halben Stunde eine feine Sache. Dass man Strom spart, wenn die Waschmaschine nur kurz läuft, ist allerdings ein Denkfehler. Die Initiative HAUSGERÄTE+ erklärt, warum moderne Waschmaschinen so lange laufen und regt zum Umdenken für mehr Energieeffizienz an.

Manche möchten zum Klimaschutz beitragen, die meisten möchten vor allem eins: ihre Stromkosten senken. Vor allem für Familien, bei denen viel Wäsche anfällt, lohnt sich die Anschaffung einer Waschmaschine mit guter Energieeffizienzklasse. Doch damit allein ist es nicht getan. Wirklich spart, wer auch seine Nutzungsgewohnheiten ändert.

„Dank innovativer Technik verbrauchen moderne Hausgeräte deutlich weniger Strom, allerdings funktionieren die Geräte heute auch anders als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren“, erklärt Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERÄTE+. „Im Betrieb läuft beispielsweise die Waschmaschine dann schon einmal gut und gerne drei Stunden und länger. Das stößt bei vielen Verbrauchern auf Unverständnis.“

Vorteil: Das Waschmittel kann länger wirken

Tatsächlich sind für einen möglichst geringen Energieverbrauch lange Laufzeiten notwendig. Die Erklärung ist einfach: Durch die lange Waschphase hat das Waschmittel mehr Zeit zu wirken, daher muss die Waschmaschine nur kurze Zeit auf hoher Temperatur laufen. In der übrigen Zeit verbraucht sie nur sehr wenig Energie. Auch sind die Drehbewegungen der Wäschetrommel bei vielen Eco-Programmen geringer, so dass der Temperaturabfall von Wäsche und Wasser niedrig ist und die Heizung nur wenig Energie aufwenden muss, um erneut die volle Temperatur zu erreichen.

Im Vergleich lassen sich mit der Eco-Taste gegenüber herkömmlichen Waschprogrammen bis zu 40 Prozent Energie sparen. „Muss es dennoch einmal schnell gehen, können jederzeit auch die normalen oder Kurzprogramme genutzt werden. Verbraucher sollten sich aber bewusst sein, dass die kurzen Laufzeiten zu Lasten der Umwelt und Haushaltskasse gehen“, so Claudia Oberascher.

Weitere Tipps gibt’s auf der Homepage der Initiative HAUSGERÄTE +

Petra Bindig
Autor Petra Bindig
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Datum 07.01.2016, 10:41 Uhr
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