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Kategorie: Pfanne

Einzeltest: Ballarini Bari 20, 24 und 28 cm


Königin der Kochgeräte

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Was der Hammer unter den Werkzeugen, ist die Pfanne unter den Kochgeräten: Die universelle Allzweckwaffe, ohne die man in der Küche definitiv nicht auskommt.

Kupfer, Eisen, Edelstahl, Aluminium, PTFE, Keramik, das Angebot an Pfannen ist reichhaltig und schwer überschaubar. Die Preise reichen dabei von rund 10 Euro für die bessere Einwegpfanne beim Discounter bis hin zu mehreren Hundert Euro für die Kupferpfanne aus der Edelschmiede. So stapeln sich in manchen Küchen dann auch Pfannen aller Art, doch im Grunde genügen im Haushalt zwei Pfannen: Eine unbeschichte Eisen- oder Edelstahlpfanne zum ganz scharfen Anbraten von Steaks und ähnlichem sowie eine beschichtete Variante, die auch mit empfindlicheren Speisen wie Pfannekuchen oder Eiergerichten zurecht kommt. 

Granitium

 
Die Pfanne „Bari“ aus der italienischen Pfannenschmiede Ballarini ist in den gängigen Größen 20, 24 und 28 cm erhältlich. Uns standen für den Test alle drei Modelle zur Verfügung. Die in Italien gefertigten Pfannen besitzen eine spezielle Antihaftbeschichtung namens Granitium. Hierbei handelt es sich um eine mehrlagige Beschichtung mit hohem mineralischen Anteil. Diese verspricht eine gute Antihaftwirkung, Kratzfestigkeit und hohe Lebensdauer. Ballarini gibt sogar fünf Jahre Garantie auf die Pfannen. Das ist für beschichtete Pfannen bei häufiger Nutzung bereits eine beträchtliche Lebensdauer. 

Handhabung 


Der Korpus der Bari-Pfannen besteht aus pulverbeschichtetem Aluminium, der speziell vernietete Bimetall-Boden aus Aluminium und Stahl. Damit ist die Bari für alle Herdarten, also auch und insbesondere für Induktionsherde geeignet. Der ergonomische Kunststoffgriff ist über einen Edelstahl-Flammschutz an die Pfanne geschraubt, so dass er auch auf Gasherden keinen Schaden nimmt. Die Gewichte der Pfannen reichen von 687 Gramm für die 20-cm-Pfanne bis zu 1.230 Gramm für das 28er-Modell. Damit sind sie noch sehr gut zu handhaben, bringen andererseits aber auch genug Masse und damit Wärmekapazität mit, um die Hitze gut zu halten. 

Thermopoint 


Eine für Ballarini typische Besonderheit ist der „Thermopoint“ im Flammschutz. Dieser ist im kalten Zustand grün und verfärbt sich bei Erreichen der Brattemperatur rot. Auch wenn ich dieses Feature zunächst etwas belächelt habe, stellt es sich schnell als ungemein praktisch heraus. Sieht man mit etwas Braterfahrung dem Fett in der Pfanne zwar an, wann es die richtige Temperatur erreicht hat, so ist das bei der trockenen Pfanne deutlich schwieriger und man läuft bei etwas Unachtsamkeit Gefahr, die Pfanne ohne Bratgut zu überhitzen. Denn die Bari-Pfannen sind mit ihrer Granitium-Beschichtung schließlich auch und gerade zum Braten ohne Zusatz von Öl oder Fett prädestiniert. Und für Kochnovizen ist der Thermopoint ohnehin sehr hilfreich: So hat mein zwölfjähriger Sohn seine geliebten Spiegel- und Rühreier in den Bari-Pfannen endlich selber zubereitet. Es ist ihm auf Anhieb perfekt gelungen. Ein weiterer Vorteil des Thermopoints: Er zeigt auch, wann die Pfanne sich nach Gebrauch wieder abgekühlt hat, also gefahrlos berührt, gespült oder auf hitzeempfindlichen Unterlagen abgestellt werden kann. 

Praxis 


Die Bari-Pfannen besitzen einen massiven Bimetall-Boden, daher dauert es auf dem Herd einen Moment bis sie die richtige Brattemperatur erreicht haben. Dabei zeigt sich der Thermopoint zuverlässig: Für die meisten Zutaten ist es tatsächlich der richtige Moment, sie in die Pfanne zu geben, wenn er beginnt, sich rot zu färben. Wie bereits erwähnt gelingen so beispielsweise Spiegeleier perfekt. Ganz ohne die Zugabe von Öl wird der Boden schön knusprig, während das Gelbe weich und schmackhaft bleibt. Die Gefahr des Anbrennens besteht dabei nicht, die Granitium-Beschichtung funktioniert hervorragend. Auch ohne Öl rutschen die Zutaten leicht über den Pfannenboden ohne anzusetzen. Hier stehen die Bari-Pfannen anderen guten PTFE- und auch Keramikpfannen in nichts nach, vertragen im Gegensatz zu diesen sogar den Einsatz von Metallgerätschaften. Dennoch empfehlen wir den Gebrauch von Löffeln und Pfannenwendern aus Holz. Die gute Antihaftwirkung macht sich insbesondere bei der Zubereitung von Pfannekuchen und anderen Eier- und Mehlspeisen positiv bemerkbar. Hier backt nichts an, das Wenden gelingt problemlos. In unserer zweimonatigen Testphase wandert so ziemlich jede denkbare Zutat durch die Bari-Pfannen: Angefangen vom einfachen gerösteten Weißbrot über etliche Gemüsepfannen bis hin zu Fleischgerichten wie Geschnetzteltem, Bolognese-Soße und diversem Kurzgebratenen. Garnelen und Fisch dürfen natürlich auch nicht fehlen. Alles gelingt prächtig. Und auch wenn die drei von uns getesteten Bari-Pfannen keine expliziten Schmorpfannen sind, mit passendem Deckel lassen sich darin auch wunderbare Braten zubereiten. Schließlich darf in einem Pfannentest auch das obligatorische Steak nicht fehlen. Grundsätzlich empfehlen wir hierfür zwar wie eingangs erwähnt eher eine unbeschichtete Eisen- oder Edelstahlpfanne. Doch auch mit der Bari lässt sich feinstes Rindfleisch schmackhaft brutzeln. Die gute Wärmeleitung der Aluminiumpfanne gepaart mit der hohen Wärmekapazität des Pfannenbodens sorgt dafür, dass die Temperatur beim Einlegen des Bratgutes hoch genug bleibt. So wird das Steak von außen schön gebräunt, bildet die wichtigen Geschmacksstoffe (Maillard-Reaktion) und bleibt innen je nach Wunsch blutig bis zart-rosa saftig. 

Reinigung

 
Da auf der Granitium-Beschichtung nichts anbackt, sind die Pfannen extrem einfach zu reinigen. Meist reicht das Auswischen mit einem Küchenpapier. Laut Hersteller sind die Pfannen spülmaschinengeeignet. Auch wenn es mir eigentlich in der Seele weh tut, eine Pfanne in die Spülmaschine zu stellen, so muss das natürlich getestet werden. Und siehe da: Selbst nach über 50 Spülmaschinengängen weisen die Ballarini-Pfannen keine Verschleißerscheinungen auf, kein Loslösen des Belags oder andere Schäden sind erkennbar. Alle drei Pfannen sehen nach dem zweimonatigen Intensiv-Gebrauch wie neu aus.

Fazit

Die Ballarini Bari sind sehr gute Universal-Pfannen. Dank ihrer Granitium-Beschichtung gelingen schmackhafte Pfannengerichte aller Art mit oder ohne Zugabe von Öl oder Fett. Sie sind sehr gut verarbeitet, pflegeleicht und langlebig. Zu günstigen Preisen von 35 bis 45 Euro erhält man Pfannen, die über viele Jahre königliche Genüsse bescheren können. Neben den hier getesten Modellen umfasst die Bari-Serie noch eine Schmorpfanne sowie einen Wok mit jeweils 28 cm.

Preis: um 40 Euro

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Ballarini Bari 20, 24 und 28 cm

Pfanne unter 50 Euro

5.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Verarbeitung: 30%

Handhabung: 30%

Kochergebnis: 40%

Ausstattung & technische Daten 
Preis in Euro: um 35, 40 und 45 Euro 
Vertrieb Ballarini, Montabaur 
Telefon: k.A. 
Internet: www.ballarini.de 
Ausstattung:
Durchmesser: 20, 24 oder 28 cm 
Gewicht: 687, 931 bzw. 1230 g 
Material: Aluminium 
Boden: Aluminium/Stahl 
Beschichtung: Granitium 
Garantie: 5 Jahre 
Besonderheit: Geeignet für alle Herdarten, Thermopoint 
Guido Randerath
Autor Guido Randerath
Kontakt E-Mail
Datum 08.11.2016, 17:05 Uhr
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