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Verschiedene Technologien kommen bei der Luftreinigung zum Einsatz. Erst bei genauerem Hinsehen zeigt sich dann, dass nur ein kleiner Teil für den Einsatz im Haushalt geeignet ist.

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Kategorie: Rasierapparat

Einzeltest: Panasonic ES-LV9N


Hightech für den Männerbart: Panasonic-Rasierer ES-LV9N macht Rasur zum Erlebnis

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Nass und gründlich oder trocken und dafür nicht ganz so perfekt: Das ist sehr häufig das Ergebnis, zu dem Mann kommt, der sich intensiv mit dem Thema Rasieren beschäftigt. Der neue ES-LV9N von Panasonic beweist jedoch, dass auch ein Elektrorasierer überzeugende Resultate erzielen kann.

Zunächst erschrickt man schon ein wenig, wenn man hört, in welcher Preisklasse der Japaner zu Hause ist: Knapp 400 Euro für einen Rasierapparat, das ist ein stolzer Betrag. Aber spätestens wenn man den silber-schwarzen ES-LV9N in die Hand nimmt, sieht und spürt man auf Anhieb: Hier hat man es mit einem echten Highend-Gerät zu tun.

Fünffach-Schersystem und Gleitrollen



Das 220 Gramm schwere Modell mit gummierter Rückseite und ansprechenden Edelstahl-Elementen liegt optimal in der Hand. Der Zeigefinger in der Wölbung garantiert bestmöglichen Halt und ein gutes Gefühl. So kann man den Rasierer sicher über das Gesicht gleiten lassen. Dass der Panasonic mehr kann als die meisten Mitbewerber verrät dessen Scherkopf: Hier setzt der Hersteller auf ein Fünffach-Schersystem, um dem Saum im Gesicht an den Kragen zu gehen. Zudem kommen so genannte Soft-Gleitrollen zum Einsatz, die sich den Gesichtskonturen geschmeidiger anpassen sollen.

Ein Problem vieler Elektrorasierer: Die Geräte geben sich zwar alle Mühe, doch einzelne Härchen und im schlimmsten Fall dezente Stoppeln bleiben zurück, die eben verhindern, dass sich die Haut super glatt anfühlt. Ärgerlich, wenn man dann zum Nassrasierer greifen muss, um nachzubessern. Panasonic verweist auf die lange Tradition der japanischen Schwertschmiedekunst und die tausendjährige Erfahrung im Schmieden und Schleifen. Besitzer des ES-LV9N können sich deshalb über feinstpolierte 30°-Klingen aus Yasukihagane-Edelstahl freuen, der sich sowohl durch seine Stärke und Flexibilität als auch durch seine Haltbarkeit auszeichnen soll.

Rasurbewegungen in jede Richtung



Startet man den Rasierer, so legt dieser zwar nicht im Flüsterbetrieb los, aber dafür mit jeder Menge Dampf. Ein technischer Leckerbissen ist der 3D-Scherkopf: 3D deshalb, weil dieser nicht nur Bewegungen von oben nach unten, sondern auch von vorne nach hinten sowie links und rechts gestattet. Der komplette Kopf ist beweglich, durch einen kleinen Schiebeschalter kann der Bewegungsspielraum jedoch auch eingeschränkt werden.

Darauf sollte man allerdings verzichten: Denn es ist ein Genuss, wie extrem flexibel sich die Scherköpfe jeder Gesichtspassage anpassen. Ob Wangen, Kinn, Hals oder im Bereich des Oberlippenbarts: Der ES-LV9N – um es in der Automobilsprache zu sagen – genießt immer optimale Bodenhaftung. Lange Gerade oder enge Kurve, egal, der Japaner presst seine Rasiereinheit so sicher ins Gesicht wie ein Supersportwagen alle vier Pneus auf den Asphalt der Nordschleife. Man merkt, wie viel Spaß es dem Panasonic bereitet, alles zu beseitigen, was in den vergangenen Stunden oder Tagen gewachsen ist.

14.000 Schwingungen pro Minute



Mit satten 14.000 Schwingungen pro Minute bringt ein Linearmotor die Klingen auf Trab – daran ändert sich auch nichts, wenn der Lithium-Ionen-Akku bereits im roten Bereich angelangt ist und weniger als 10 Prozent Restkapazität aufweist. Der ES-LV9N liefert volle Leistung bis zum Schluss. Und das Ende des Akkus kommt überraschend spät. Panasonic gibt zwar eine kabellose Betriebsdauer von 45 Minuten an – doch im Test hielt der schicke Apparat fast doppelt so lange durch. Ein Spitzenwert!

Spitze ist ebenfalls das Rasurergebnis. Der Apparat haut regelrecht eine Schneise in den Bart. Das mehrmalige Beackern derselben Stelle kann man sich dabei sparen. Denn schon beim ersten Hautkontakt beseitigt der Japaner effektiv so gut wie jedes Härchen, das sich ihm in den Weg stellt. Lediglich im Halsbereich muss man unter Umständen nacharbeiten. Die Soft-Gleitrollen ermöglichen eine schonende Rasur. Ein praktisches Feature ist zudem der integrierte Bartdichten-Sensor: Dieser passt die Schwingungen dem jeweiligen Bartwuchs an. Registriert er eine dichtere Stelle, so geht der Apparat kraftvoller zu Werke. Nach der Rasur muss man sich nicht mit Hautirritationen herumschlagen. Dafür kann man sich über ein absolut gründliches und perfektes Ergebnis freuen: Das Gesicht sieht so aus, als hätte man zum Nassrasierer gegriffen.

Natürlich besitzt der Panasonic auch einen ausfahrbaren Langhaarschneider: Der ist ideal geeignet, um die Koteletten zu kürzen und penibel auf beiden Seiten auf die identische Länge zu bringen. Außerdem dient er dazu, extrem hartnäckige Stoppeln und Haare blitzschnell zu entfernen.

Reinigen per Hand oder in der Station



Ein gut ablesbares Display mit blauen Zahlen und Symbolen informiert darüber, wie lange die Rasur schon dauert und über wie viel Restkapazität der Akku noch verfügt. Innerhalb von einer Stunde ist dieser wieder vollständig geladen – entweder über das Netzkabel oder in der Reinigungsstation.

Zum Säubern hat man zwei Möglichkeiten: Die schnellere besteht darin, den ES-LV9N unter fließendem Wasser abzuspülen (er hält das aus und darf deshalb auch gerne mit unter die Dusche genommen werden). Scherkopf abnehmen, auspusten, eventuell mit einem Pinselchen punktuell kleine Haarreste wegbürsten, fertig! Das Prozedere dauert keine Minute. Anschließend den Apparat an der Luft trocknen lassen oder eventuell mit einem weichen Tuch abwischen. Komplett in Eigenregie übernimmt die Reinigungsstation diese Tätigkeiten. Rund zehn Minuten wird der Scherkopf mit einer Reinigungsflüssigkeit durchgespült, anschließend startet ein etwa 80-minütiger Trockenprozess. Durch einen kleinen Lüfter wird die Feuchtigkeit aus dem Gerät geblasen. Parallel dazu lädt die Station den Akku wieder auf. Wer auf diesen Komfort verzichten kann: Panasonic bietet das identische Modell ES-LV6N an, das 50 Euro weniger kostet und ohne Reinigungsstation ausgeliefert wird.


Fazit

Mit dem ES-LV9N hat Panasonic ein extrem hochwertiges und präzise funktionierendes Männerspielzeug gebaut: Der Elektrorasierer leistet ganze Arbeit, punktet durch seinen innovativen 3D-Scherkopf, die lange Akkulaufzeit und die einfache Reinigung. Elektrorasur dank Hightech so gründlich, als hätte man zum klassischen Rasiermesser gegriffen.

Preis: um 400 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Panasonic ES-LV9N

5.0 von 5 Sternen

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Bewertung 
Ausstattung: 25%

Verarbeitung: 25%

Praxis: 25%

Rasierergebnis: 25%

Ausstattung & technische Daten 
Preis in Euro: 399 
Vertrieb Panasonic 
Telefon: 040-55558855 
Internet: www.panasonic.de 
Ausstattung:
LED-Funktionsanzeige: Ja (Akkukapazität, Rasierdauer, Symbole) 
Kabellos: Ja 
Netzbetrieb: Nein 
Batterie/Akku:
Akkulaufzeit (in Minuten): ca. 85 
Akku-Ladezeit (in Minuten): 60 
Geräuschentwicklung: mittelmäßig 
Lieferumfang: Rasierer, Ladekabel, Reinigungsstation, Transporttasche 
Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
Kontakt E-Mail
Datum 27.10.2016, 15:05 Uhr
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