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News Kategorie: Haushaltsgroßgeräte
Haushaltsgroßgeräte

Effizienz und Komfort bei Gefriergeräten: Hierauf müssen Sie unbedingt achten

19.06.2017 07:15 Uhr von Jochen Wieloch

Ob Beeren oder Kräuter, Pizza oder Eiscreme – Einfrieren ist eine einfache Methode um Lebensmittel zu konservieren und lange aufzubewahren.

Oftmals ist tiefgekühltes Obst oder Gemüse sogar nährstoffreicher als im frischen Zustand, da es direkt nach der Ernte eingefroren wird und sich Vitamine nicht durch lange Lagerzeiten und Transportwege abbauen. Da sie deutlich mehr Platz für Vorräte bieten als Kühl-Gefrierkombinationen sind separate Gefriergeräte besonders für Familien und Mehr-Personen-Haushalte eine gute Möglichkeit der Vorratshaltung.

Kostenlose Checkliste

Doch welcher Gerätetyp und welches Modell passen zu den individuellen Ansprüchen? Die Initiative „Hausgeräte+“ unterstützt Verbraucher bei der Auswahl des passendes Gefriergeräts mit einer kostenlosen Checkliste, die zum Download auf www.hausgeraete-plus.de zur Verfügung steht. Auch die Online-Gerätedatenbank auf der Homepage der Initiative bietet eine marktneutrale Orientierungshilfe, die regelmäßig aktualisiert wird.

Gefrierschrank oder Gefriertruhe?

Um das richtige Neugerät zu finden, sollten Verbraucher sich vor dem Kauf darüber Gedanken machen, welchen Gerätetyp sie bevorzugen. Steht wenig Platz oder nur eine Nische als Stellfläche zur Verfügung, bietet sich ein Gefrierschrank an. Durch herausziehbare Körbe und Schubladen ist er besonders einfach und übersichtlich einzuräumen. Wer mehr Platz zur Verfügung hat, beispielsweise im Keller, und das ganze Jahr über viel einfriert, findet in einer Gefriertruhe eine effiziente Alternative. Aufgrund ihrer kompakten Bauform ist sie etwa 10 bis 15 Prozent stromsparender als ein Gefrierschrank. Da die Truhe von oben befüllt wird ist die Vorratshaltung zwar weniger übersichtlich, dafür lassen sich aber auch große Lebensmittel, etwa eine Weihnachtsgans, problemlos lagern. Auch der benötigte Nutzinhalt sollte in die Überlegung mit einfließen. Bei geringer Vorratshaltung sollten pro Person 50 bis 80 Liter eingeplant werden, bei ausgeprägter Vorratshaltung 100 bis 130 Liter. Überdimensionierte Geräte können ansonsten die Stromkosten erhöhen.

Bei einem Gefrierschrank verbrauchen beispielsweise 100 Liter ungenutzter Gefrierraum bis zu 100 Kilowattstunden pro Jahr. Da Gefriergeräte meist das ganze Jahr über im Dauereinsatz sind, sollte bei einer Neuanschaffung ein energieeffizientes Modell gewählt werden. Orientierung bietet das Energielabel. Dabei ist zu beachten, dass nur noch Gefriergeräte mit den Klassen A+, A++ und A+++ in den Handel gebracht werden dürfen. Obwohl auf dem Label weiterhin die Klassen bis D abgebildet sind, ist A+ die schlechteste Effizienzklasse.

Ausstattungsfeatures für mehr Komfort

Der Austausch eines alten Gefriergeräts gegen ein neues, energiesparendes Modell bringt aber auch weitere Vorteile mit sich. So erleichtert die Low-Frost-Technik das mühsame Abtauen. Die Reifebildung wird hierbei stark reduziert und Geräte sind durch besonders glatte Innenwände und komplett herausnehmbare Schubfächer sowie Zwischenböden leicht zu reinigen. Noch einen Schritt weiter geht die No-Frost-Technik. Zeitaufwändiges Abtauen wird damit komplett überflüssig, da die Luftfeuchtigkeit im Gefrierraum kontinuierlich abgeführt wird und die Lebensmittel somit nicht bereifen können und eisfrei bleiben. Für größere Einkaufsmengen bietet sich die Superfrostfunktion an, das Gefriergerät läuft damit kurzzeitig auf Hochtouren und schaltet automatisch in den Normalbetrieb zurück, sobald der Einfriervorgang abgeschlossen ist. Die schnelle Abkühlung spart Energiekosten und verbessert den Erhalt der Vitamine.

Zusätzlichen Komfort bieten Displays mit digitaler Temperaturanzeige sowie eine elektronische Temperaturregelung, die sich bequem von außen bedienen lässt und im Störfall mit einem akustischen Signal eine Temperaturerhöhung signalisiert oder sogar eine Push-Nachricht ans Smartphone schickt. Transparente Schubladen und Körbe sowie eine gleichmäßige Innenbeleuchtung sorgen dafür, dass stets eine gute Übersicht über alle Vorräte gegeben ist.

Bildquelle: „Hausgeräte+“ / Liebherr

Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hifitest.de
Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
Kontakt E-Mail
Datum 19.06.2017, 07:15 Uhr
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