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Topthema: Steba IC 150 Es ist immer Eis-Zeit

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Kategorie: Messer

Einzeltest: Güde Kräutermesser „Shark“


Obacht, ihr Kräuter!

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Schnittlauch, Petersilie und co. sollten jetzt lieber in Deckung gehen, denn hier kommt „Shark“, der Hai unter den Kräutermessern. 

Seinen Beinamen „Shark“ trägt das Kräutermesser von Güde vermutlich wegen seiner Klingenform, die an die Rückenflosse eines Hais erinnert. Doch aus Sicht eines Krauts ist die Schärfe, mit der seine Klinge „zubeißt“ wohl die größere Ähnlichkeit zu den gefährlichen Raubfischen. 

Handgeschmiedet 


Wie alle Messer aus der Solinger Schmiede Güde ist auch das „Shark“ das Ergebnis meisterlicher Handarbeit. In über 40 manuellen Arbeitsgängen werden rostfreier Chrom-Vanadium-Molybdän-Stahl und bis zu 500 Jahre altes Olivenholz zum formschönen Endergebnis zusammengebracht. Die von Hand geschliffene Klinge ist eisgehärtet, so dass das im Auslieferungszustand extrem scharfe Messer seine Schneidfähigkeit lange behält und nur sehr selten nachgeschärft werden muss. Auch wenn der Stahl rostfrei ist, gehört „Shark“ aufgrund des Holzgriffes nicht in die Spülmaschine. 

Perfekte Verarbeitung 


Die Suche nach Graten, Kanten, Macken oder ähnlichen Unsauberkeiten in der Verarbeitung erfolgt beim Güde vergeblich. Hier gibt es absolut nichts zu bemängeln. Selbst der Übergang von Metall zu Holz erfolgt nahtlos und ist quasi nicht zu ertasten. Auch die Nieten im Griff sitzen perfekt bündig. Entsprechend angenehm fasst sich das Messer an. Sein Schwerpunkt liegt in etwa auf Höhe der vorderen der drei Nieten. Damit ist es hervorragend ausbalanciert, es liegt von Anfang an sehr gut in der Hand und ermöglicht so ein genaues, effektives und ermüdungsfreies Arbeiten. Selbst große Kräutermengen sind im Wiegeschnitt in Windeseile in kleinste Stückchen zerlegt. Die 14 cm lange Klinge rollt perfekt ab und lässt auf ihrem Weg kein Blatt und keinen Halm unversehrt. Und wenn ich das Kräutermesser schon in der Hand habe, wird auf die gleiche Art noch schnell die ein oder andere Knoblauchzehe damit zerlegt. Kleine Paprika-Stückchen fürs Salatdressing gewünscht? Kein Problem – kommt sofort! Das Kräutermesser „Shark“ von Güde macht seinen Job hervorragend, alle Arten von Pflanzen effektiv in sehr kleine Stücke zu zerlegen. 

Varianten 


Unser Testmuster entstammt Güdes Messeserie Alpha Olive, in dieser Variante mit Olivenholz-Griff kostet es im Handel 132 Euro. Weitere Versionen mit schwarzem Griff (110 Euro) sowie mit Fasseiche oder Birne (jeweils 142 Euro) sind ebenfalls erhältlich.

Fazit

Das Kräutermesser „Shark“ von Güde ist das Ergebnis gekonnter Handwerksarbeit. Mit perfekter Verarbeitung zieht es in jeder Küche die Blicke auf sich. Doch das schöne Stück ist als reiner Dekorationsgegenstand viel zu schade, es will eingesetzt werden. Geometrie und Gewichtsverteilung sorgen für solch hervorragende Ergonomie, da kann man gar nicht so viele Kräuter haben, wie man schneiden möchte.

Preis: um 132 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Güde Kräutermesser „Shark“

Messer unter 150 Euro

5.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Verarbeitung 30%

Handhabung 30%

Schneidergebnis 40%

Ausstattung & technische Daten 
Preis (in Euro): 132 
Vertrieb: Franz Güde GmbH, Solingen 
Telefon: 0212 816166 
Internet: guede-solingen.de/ 
Ausstattung & technische Daten:
Material: Chrom-Vanadium-Molybdän-Messerstahl, Olivenholz 
Klingenlänge: 14 cm 
Gewicht: 191 g 
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.spielwaren-check.de
  • www.hifitest.de
Guido Randerath
Autor Guido Randerath
Kontakt E-Mail
Datum 02.12.2017, 17:05 Uhr
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