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Kategorie: Espressomaschine

Einzeltest: Illy X7.1 Iperespresso


Für Augen und Gaumen: Die X7.1 von Illy macht Espresso- und Retro-Fans glücklich

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Espresso ist nicht nur eine besondere Kaffeezubereitungsart: Das Heißgetränk aus Mailand steht auch für einen besonderen südeuropäischen Lebensstil. Assoziationen zu italienischen Leckerbissen, allerdings auf vier Rädern, weckt die feuerrote Espressomaschine X7.1 Iperespresso von Illy.

Die ovale Chromapplikation mit drei runden Bedienfeldern erinnert an die Armaturen eines PS-starken Sportflitzers aus Maranello. Zudem verkörpert der Apparat den Retro-Stil auf perfekte Weise.


Arbeitsdruck von 15 bar



Die X7.1 wurde nicht nur konzipiert, um mit 15 bar heißes Wasser durch feines Kaffeemehl zu pressen. Sie dient auch als Blickfang in der Küche und verleiht dieser sofort den Hauch einer schnuckeligen Bar. Ein bisschen Platz sollte man auf der Arbeitsplatte frei haben, einerseits, damit die Illy optisch optimal zur Geltung kommt, andererseits, weil sie mit ihren Abmaßen von 26 x 29 x 23 Zentimetern und dem recht breiten Standfuß nicht gerade zu den kleinsten Espresso-Zubereitern gehört.

Abgesehen vom Abstellgitter, der Kapselhalterung und dem oberen Tassenhalter besteht die X7.1 aus Kunststoff. Die Verarbeitung ist für den Hausgebrauch in Ordnung, beim Testgerät hatten die mittlere Säule und der Fuß etwas Spiel, was sich in der Handhabung jedoch nicht negativ bemerkbar macht.

Einsatzbereit nach 50 Sekunden



Die Verwendung der Iperespresso ist denkbar einfach. Im Geräterücken sitzt der Wassertank mit einem Volumen von einem Liter, der sich leicht entnehmen und bis zur Markierung gefüllt wieder einfach einsetzen lässt. Nach dem Einschalten leuchtet die linke Taste rot – die Illy heizt sich auf. Nacheinander blinken die Temperaturfelder 20 Grad, 40 Grad, 60 Grad und 80 Grad. Nach knapp 50 Sekunden ist die Maschine einsatzbereit und weist darauf sowohl mit einem akustischen Signal als auch mit der jetzt blau hinterlegten Tasse im mittleren Bedienfeld hin. Die Soft-Touch-Drucktasten reagieren präzise und ohne großen Kraftaufwand.

Jetzt muss die X7.1 mit einer Kapsel bestückt werden. 126 Kapseln – wahlweise normale oder starke Röstung, schlagen mit 59,40 Euro zu Buche. So kostet ein Espresso 47 Cent. Zudem bietet Illy die Variationen entkoffeiniert, Lungo sowie die Specialeditionen Monoarabica Guatemala, Monoarabica Äthopien und Monoarabica Brasilien an. Die kleine Kapsel wird in die extrem schwere und massive Halterung eingesetzt, welche mit einem Handgriff unter die Kaffeebrühgruppe gedreht wird. Ein kurzer Druck auf das Tassensymbol, und schon läuft der duftende Espresso in die Tasse.

Samtig-weicher Espresso-Überzug



Das heiße Getränk ist mit einer dezenten cremigen Schicht überzogen – genau so, wie es sein soll und wie man den Espresso vom Italiener her kennt. Der Kenner spricht von Crema, und die fällt bei der Illy samtig-weich aus und steht geschmacklich der Optik in Nichts nach.

Die Kaffeemenge bestimmt die Maschine automatisch, sie bietet jedoch auch eine Möglichkeit, auf diese manuell Einfluss zu nehmen und den Espresso damit in der Stärke zu variieren. Dazu muss man den Kaffeeknopf so lange gedrückt halten, bis die gewünschte Espressomenge in der Tasse ist – je mehr Wasser verwendet wird, desto schwächer wird dieser. Die Iperespresso merkt sich den Wert und verwendet ihn so lange, bis man eine neue Programmierung vornimmt.

Auch Cappuccino ist möglich



Neben der Zubereitung von Espresso versteht sich der feuerrote Apparat auch auf das Zaubern von Cappuccino. Hierfür benötigt man Milchschaum. Dazu muss der Dampfknopf rechts außen gedrückt werden – ein akustisches und ein optisches Signal symbolisieren, wenn der Aufschäumer startklar ist. Zunächst wird das Restwasser in einen Behälter per Knopfdruck abgelassen. Anschließend eine Tasse mit kalter Vollmilch füllen – für optimale Ergebnisse 75 Milliliter – und die Dampfdüse maximal 25 Sekunden bei gedrückter Dampftaste in die Milch halten. Es zischt – auch hierbei bleibt die Illy angenehm leise – und wenige Sekunden später ist aus der Milch ein angenehm fluffiger Schaum geworden. Der ist von der Konsistenz her zwar nicht ganz so fest wie der, den beispielsweise der Grundig Milchaufschäumer MF 6440 XL produziert. Im Zusammenspiel mit Espresso entsteht jedoch ein köstlicher Cappuccino, der auf der Zunge zergeht.

Optional kann die Dampfdüse auch für die Zubereitung von heißem Wasser für Tee benutzt werden. War die Dampfdüse im Einsatz, so muss der Thermoblock der Maschine rund zehn Minuten abkühlen. Der Kaffeeknopf für Espresso wird vom System deaktiviert, sobald die Kesseltemperatur zu hoch ist.

Spezielles Programm zum Entkalken



Die Dampfdüse sollte nach dem Aufschäumen immer gereinigt werden. Hierzu lässt sich der äußere Teil abziehen, mehr als fließendes Wasser und ein Handtuch sind nicht erforderlich. Auch der Kapselhalter kann unter dem Wasserhahn abgespült werden – genauso verhält es sich mit Abtropfgitter und Tropfenauffangschale.

Ein aufleuchtendes Warnsymbol weist darauf hin, wenn die Maschine entkalkt werden sollte. Hierzu ist ein automatisches Programm an Bord, das nach einer speziellen Tastenkombination startet. Ein geeignetes Entkalkungsmittel für den vollen Wassertank liefert Illy gleich mit.

Fazit

Optisch ist die X7.1 Iperespresso ein Augenschmaus, geschmacklich können Espresso und Cappuccino überzeugen. Die Handhabung der Illy ist insgesamt einfach und durchdacht. Perfetto, dieses Urteil hat sich der feuerrote Helfer im Retro-Look verdient.

Preis: um 200 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Illy X7.1 Iperespresso

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Verarbeitung/Design: 20%

Funktion: 40%

Handhabung und Reinigung: 20%

Ausstattung: 20%

Ausstattung & technische Daten 
Ausstattung & technische Daten
Preis (in Euro): 200 
Vertrieb: Illy 
Telefon: 089-8189440 
Internet: http://www.illy.com 
Technische Daten
Abmessungen: 26 x 29 x 23 cm 
Kabellänge: 1 m 
Kaffeedruck bei der Ausgabe: 15 bar 
Espresso: Ja 
Cappuccino: Ja 
Gebrühter Kaffee: Nein 
Kapselbehälter gebrauchte Kapseln: 1 Kapsel 
Wassertank: 1 l 
Tassenwärmer: Nein 
Milchaufschäumer: Ja 
Tropfschale: Ja 
Mengenregler: Automatisch (kann manuell umprogrammiert werden) 
Energiesparmodus: Ja 
Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
Kontakt E-Mail
Datum 05.09.2016, 09:48 Uhr
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