Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
46_14768_2
EismaschineSteba_IC_150_1509614194.jpg
Topthema: Steba IC 150 Es ist immer Eis-Zeit

Der Sommer ist vorbei und Ihre Lieblingseisdiele hat geschlossen? Das ist noch lange kein Grund, bis zum Frühjahr auf die kühle Leckerei zu verzichten.

>> Mehr erfahren
Kategorie: Kaffeevollautomat

Einzeltest: Nivona CafeRomatica 530


Für preisbewusste Kaffee-Liebhaber

14913

Leckerer Kaffee, schnell und ohne viel Schnickschnack zubereitet: Die CafeRomatica 530 von Nivona macht’s möglich. Der Kaffeevollautomat konzentriert sich auf die wichtigsten Funktionen und ist ideal für alle, die lieber sofort genießen anstatt lange zu experimentieren.

Es gibt Vollautomaten, die sind wie moderne Autos: Sie können zwar fast alles, müssen aber auch irgendwie bedient werden. Wer auf das Studieren dicker Anleitungsbücher keine Lust hat, ist ruckzuck gefrustet. Ganz anders ist das bei der CafeRomatica 530: Die bringt alles mit, was Kaffeeliebhabern wichtig ist, bietet einen attraktiven Preis und ein gutes Bedienkonzept.

2,2 Liter Wasser, 250 Gramm Bohnen


Mit einer Tiefe von knapp 54 und einer Höhe von 39,5 Zentimetern passt die Maschine auch in kleinere Küchen. Sie verzichtet auf Heckrollen, was aber verschmerzbar ist, da ein Vollautomat einmal hingestellt in der Regel über Jahre an derselben Stelle verharrt. Das Stromkabel ist 1,1 Meter lang und bietet ausreichend Spiel bei der Wahl des Aufstellortes.

Der schwarze Corpus und die silberne Front bestehen aus Kunststoff. Bis zu 2,2 Liter schluckt der Wassertank, der sich mit einem Griff leicht entnehmen lässt. Von außen kann man erkennen, ob Wasser nachgefüllt werden muss. Das maximale Bohnenvolumen beläuft sich auf 250 Gramm. Der Bohnenbehälter ist durch eine Klappe und einen zusätzlichen Deckel verschlossen, damit das Aroma nicht verloren geht. Optional arbeitet die Nivona auch mit Pulverkaffee, im Vergleich zu frischen Bohnen ist das allerdings die schlechtere Alternative.

Betrieb mit oder ohne Filter


Nach dem Einschalten über den seitlichen Bedienknopf wärmt die 530 rund zwei Minuten vor. Dann ist sie betriebsbereit. Vor der ersten Verwendung gibt es eine generelle Frage zu beantworten: mit oder ohne Filter? Ein Claris-Filter gehört bereits zum Lieferumfang. Wird dieser eingesetzt, muss das Gerät seltener entkalkt werden. Allerdings muss man regelmäßig in neue Filter investieren. Verzichtet man auf diesen, sollte vor der ersten Nutzung die Wasserhärte über den beigefügten Teststreifen ermittelt und hinterlegt werden. Nur so weiß der Automat, wann die nächste Entkalkung ansteht.

Im Gegensatz zu den teureren Nivona-Modellen verzichtet die CafeRomatica 530 auf ein farbiges Display mit Symbolen oder eine App-Steuerung. Die Bedienung ist trotzdem intuitiv. Links oben sitzt der Kaffeestärke- und Volumen-Wähler. Durch Drehen im Uhrzeigersinn entscheidet man sich für eine von drei Tassengrößen. Durch mehrmaliges Drücken legt man die Stärke des Kaffees von „mild“ über „normal“ bis hin zu „stark“ fest – eine, zwei oder drei Bohnen signalisieren den gewünschten Status.

Rechts neben dem kleinen Display sitzen die Kaffee-Taste (hier bestimmt man durch Drücken, ob man einen oder zwei Kaffee möchte) und der Dampf-Heißwasser-Drehknopf. Eine Drehbewegung öffnet das Ventil, um heißes Wasser oder Dampf zu beziehen. Einen Blick ins Anleitungsheft kann man sich fast sparen, weil sich das meiste von alleine erklärt.

Temperatur und Mahlgrad


Zwei wichtige Features sind noch die Kaffeetemperatur und der Mahlgrad. Bei der Temperatur stellt Nivona die Varianten „Normal“, „Hoch“ oder „Maximum“ bereit. Werksseitig ist „Hoch“ eingestellt, das dürfte für den Großteil der Kaffeetrinker am sinnvollsten sein.

Nach dem Öffnen der rechten Service-Tür kann man per Regler den Mahlgrad der Kaffeebohnen bestimmen. Nivona empfiehlt für eine helle Röstung eine feinere, für dunkle Röstungen eine gröbere Einstellung. Wem das zu umständlich ist: Einfach den Regler in der Mitte belassen, und alles wird gut.

Das Kegelmahlwerk ist aus Stahl und arbeitet nicht gerade leise. Um unterschiedliche Tassengrößen verwenden zu können, ist der Kaffeeauslauf stufenlos in der Höhe um bis zu 14 Zentimeter verstellbar. Fehlen Wasser oder Bohnen, meldet sich die Maschine von alleine. Das Wasser drückt die CafeRomatica mit 15 bar durch das Kaffeepulver. Der Kaffee schmeckt köstlich und aromatisch. Cappuccino-Freunde können mittels Ansaugschlauch auch Milch aufschäumen. Ein Milchbehälter wird nicht mitgeliefert. Es genügt, den Schlauch einfach direkt in die Milchtüte einzuführen. Der fertige Schaum kann sich sehen und schmecken lassen: wunderbar luftig und cremig zergeht er auf der Zunge. Das können teurere Maschinen nicht besser.

Reinigungsprogramme an Bord


Die automatische Ausschaltzeit der Nivona legt man selbst fest: Nach der letzten Benutzung kann sich diese nach 5, 30 oder 70 Minuten verabschieden. Im Werkszustand schaltet sich der Automat aus, ohne eine automatische Spülung vorzunehmen. Das lässt sich aber ändern und macht aus hygienischen Gründen Sinn. In regelmäßigen Abständen weist die 530 von selbst darauf hin, dass es Zeit für einen Reinigungs- oder Entkalkungsvorgang wird. Rote Balken im Display zeigen an, wie weit der jeweilige Prozess fortgeschritten ist. Natürlich können die Pflegeprogramme jederzeit manuell gestartet werden.

Die Brüheinheit lässt sich herausnehmen und unter kaltem Wasser abspülen. Das gilt auch für die Dampf- bzw. Heißwasserdüse, die in Einzelteile zerlegbar ist. Ein roter Schwimmer im Tropfblech verrät, wann die Tropfschale geleert werden muss.

Fazit

Die CafeRomatica 530 konzentriert sich glücklicherweise auf das, was sie richtig gut kann: auf die Zubereitung von Kaffee. Mit dem Festlegen von Kaffeemenge, Kaffeetemperatur, -stärke und -Mahlgrad hat man Einfluss auf die wichtigsten Parameter. Das dürfte den meisten Liebhabern des Heißgetränks vollkommen genügen. Genuss statt Schnickschnack zum fairen Preis lautet das stimmige Konzept der Einsteiger-Maschine.   

Preis: um 550 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Nivona CafeRomatica 530

Kaffeevollautomat bis 600 Euro

4.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Verarbeitung/Design: 20%

Funktion: 40%

Handhabung und Reinigung: 20%

Ausstattung: 20%

Ausstattung & technische Daten 
Preis (in Euro): 550 
Hersteller: Nivona 
Internet: www.nivona.de 
Ausstattung & technische Daten
Arbeitsdruck (in Bar): 15 
Abmessungen (B x H x T in cm): 39.5/29.6/53.6 
Gewicht (inkl. Verpackung) (in Kg):
Volumen Wassertank (in Liter): 2.2 
Maximale Leistungsaufnahme (in Watt): 1.455 
Netzbetrieb: Ja 
0-Watt-Ausschalter: Ja 
Geräuschentwicklung: recht laut 
Farbdisplay: Nein 
Mahlgrad mehrstufig wählbar: Ja 
Beheizbare Tassenabstellfläche: Nein 
Kaffeeauslauf höhenverstellbar: Ja 
Kaffeetemperatur wählbar: Ja 
Automatisches Pflegeprogramm: Reinigen, Entkalken und Spülen auf Knopfdruck 
Automatische Füllstandsüberwachungen: Ja 
App-Steuerung: Nein 
Zubehör: CLARIS-Frischwasserfilter, Reinigungstabletten, Milchschlauch und Portionierlöffel 
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.spielwaren-check.de
  • www.hifitest.de
Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
Kontakt E-Mail
Datum 01.12.2017, 00:19 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • RSS Feed - Alle Artikel