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Kategorie: Sonstige Küchengeräte

Einzeltest: Rommelsbacher Omelett Chef OM 950 „Oskar“


Geling-Garantie

20162

Ein fluffiges Omelett zum Frühstück ist etwas feines. Es perfekt in der Pfanne hinzubekommen jedoch gar nicht so einfach. Mit „Oskar“ hingegen gelingt es garantiert.

Eier sind ein wunderbares Lebensmittel, ich persönlich schätze sie sehr. Denn kaum eine andere Zutat findet in der Küche so viele Anwendungsmöglichkeiten und erlaubt so viele komplett unterschiedliche Zubereitungsarten vom Frühstücksei über Mayonnaise bis hin zu Süßspeisen. Doch der richtige Umgang mit Eiern ist alles andere als einfach. Ein hart gekochtes Ei sollte noch jeder Kochnovize hinbekommen. Doch bei wachsweichen Eiern muss das Timing schon genau passen. Bei anderen Anwendungen wie z.B. Süßspeisen wird es dann schon sehr anspruchsvoll. Zusammensetzung und Temperatur müssen genau stimmen, damit das Ei nicht gerinnt aber doch zur Bindung führt. In jedem Fall sollte man beim Kauf der Eier auf Qualität achten. Idealerweise kauft man direkt lokal beim bekannten Hühnerhof um die Ecke, doch auch die meisten Bio-Eier aus dem Supermarkt sind empfehlenswert. Dabei geht es nicht nur (aber auch) um das Wohl der Legehennen, sondern vor allem um den Geschmack. Zwischen einem Discounter-Ei aus der Legebatterie und einem guten, frischen Ei einer frei auf der Wiese laufenden Henne liegen geschmacklich Welten.   

Vermeintlich einfach


Ein Omelett zuzubereiten klingt im Grunde ganz einfach: Eier mit den gewünschten Zutaten vermischen, Butter in der Pfanne erhitzen, Eimasse hinzugeben, nach Erreichen des gewünschten Garpunkts zusammenklappen und servieren. Klingt trivial, ist es aber nicht. Bei zu heißer Pfanne verbrennen Butter und Ei, bei zu kalter besteht die Gefahr, dass das Ei trocken wird, bevor es die gewünschte leichte Bräunung hat. Von der Gefahr des „Kaputtgehens“ mal ganz zu schweigen. Anders mit dem Omelett- Maker Oskar von Rommelsbacher. Hiermit das perfekte Omelett hinzubekommen, ist tatsächlich das sprichwörtliche Kinderspiel.    

Oskar


Oskar hört auf den offiziellen Namen „Omelett Chef OM 950“ und sieht auf den ersten Blick aus wie ein Waffeleisen. Und in der Tat ist die Funktionsweise auch mit einem solchen vergleichbar. Zwei Heizelemente in Unterteil und Deckel sorgen für gleichzeitige Hitze von oben und unten. Nur befindet sich dazwischen beim Oskar natürlich kein Waffelmuster. Dafür sitzen im unteren Teil zwei halbkreisförmige Mulden für zwei Omeletts. Diese bestehen wie das Gegenstück im Deckel aus massivem Aluminium-Druckguss und sind antihaft- beschichtet. Bedient wird Oskar über lediglich drei Tasten: Start/Cancel- Schalter sowie + und – zur Zeiteinstellung.   


Kinderleichte Bedienung


Vor der ersten Inbetriebnahme sollte Oskar einmal gut aufgeheizt werden und nach dem Wieder-Abkühlen leicht eingefettet. Dann kann es schon loslegen. Die Eier werden mit den gewünschten Zutaten  in einer ausreichend großen Schüssel schaumig aufgeschlagen. Durch Druck auf die Start-Taste wird Oskar bei geschlossenem Deckel aufgeheizt. Das klare LED-Display und eine grüne LED zeigen an, wenn die Temperatur erreicht ist. Nun die Eimasse auf die beiden Mulden verteilen, Deckel schließen, mit den +/- Tasten die gewünschte Zeit einstellen und durch Druck auf die Start-Taste den Countdown beginnen. In unseren Versuchen erwiesen sich rund sieben Minuten für Omeletts als ideal. Sobald die Zeit abgelaufen ist, ertönt ein Piepton und die beiden Omeletts können z.B. mit einem Pfannenwender aus Holz leicht entnommen werden. Wie bei allen beschichteten Geräten verbietet sich die Verwendung von Metallgegenständen. Nach Ablauf der Zeit bleibt Oskar für drei Minuten im Bereitschaftsmodus auf Temperatur, so dass direkt die nächsten Omeletts eingefüllt und zubereitet werden können. Wird innerhalb dieser drei Minuten keine Taste gedrückt, schaltet Oskar in den Standby-Modus. Will man den Garvorgang vorzeitig abbrechen, so geschieht dies durch zweisekündigen Druck auf die Start/Cancel-Taste.   


Perfekte Ergebnisse


Die Omeletts, die Oskar in wenigen Minuten zaubert, müssen keinen Vergleich scheuen. Sie sind rundherum schön gebräunt, innen sind sie locker-luftig aufgegangen und herrlich saftig. Ein derart fluffiges Omelett in der Pfanne hinzubekommen, wäre schon hohe Kochkunst. Die Konsistenz ist schlichtweg perfekt. Über den Geschmack entscheiden sie freilich selbst durch Wahl und Dosierung der Zutaten. Hier sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Und Oskar kann noch mehr. So lassen sich mit ihm beispielsweise auch köstliche Brownies mit flüssigem Schoko- Kern oder gefüllte Teigtaschen (siehe Rezept) leicht herstellen. Auch hier gilt: Experimentieren ausdrücklich erlaubt.   

Antihaft-Beschsichtung


Wir haben mit Oskar etliche Omeletts und auch einige Süßspeisen hergestellt. In keinem Fall war die anschließende Reinigung ein Problem. Die Antihaftbeschichtung funktioniert hervorragend, alles löst sich ganz einfach aus den Mulden, hier backt nichts fest. Nach dem Abkühlen genügt ein kurzes Abwischen und Oskar ist wieder sauber für den nächsten Einsatz.

Fazit

Oskar ist meiner Familie ein treuer Freund in der Küche geworden. Mit ihm lassen sich auf einfachste Art und Weise Eiergerichte mit perfekter Konsistenz herstellen. Ein Muss für alle Omelett- Freunde.

Preis: um 60 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Rommelsbacher Omelett Chef OM 950 „Oskar“

Oberklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Funktion: 40%

Handhabung/Reinigung: 40%

Verarbeitung/Design: 20%

Ausstattung & technische Daten 
Kategorie Omelett-Maker 
Preis in Euro: um 60 Euro 
Vertrieb: Rommelsbacher, Dinkelsbühl 
Telefon: 09851 57585732 
Internet: rommelsbacher.de 
Technische Daten:
Leistung: 950 W 
Maße: 29,50 x 23,00 x 12,10 cm 
Material Grillplatte: Alu-Druckguss 
Beschichtung: Xylan Plus 
Sonstiges 20 Minuten Zeitschaltuhr mit Countdown- Funktion, Überlaufrinne 
+ perfekte Ergebnisse 
+ gleichmäßige Hitze von oben und unten 
+/- sehr gute Antihaftbeschichtung 
Klasse: Oberklasse 
Preis/Leistung: hervorragend 
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Dipl.-Phys. Guido Randerath
Autor Dipl.-Phys. Guido Randerath
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Datum 14.12.2020, 08:55 Uhr
Dipl.-Phys.
Guido Randerath
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