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So wird Ihr Rasen perfekt: Acht Schritte zum saftig-grünen Geläuf

Ratgeber So wird Ihr Rasen perfekt: Acht Schritte zum saftig-grünen Geläuf - News, Bild 1
04.04.2023 06:18 Uhr von Jochen Wieloch

Mit den ersten warmen und sonnigen Tagen steigt auch gleich die Vorfreude darauf, den eigenen Garten auf Vordermann zu bringen und die Spuren des Winters zu beseitigen.

Wer rechtzeitig beginnt und seinen Rasen auf ein gesundes Wachstum vorbereitet, kann sich schon nach wenigen Wochen an sattem Grün erfreuen. Praktische Tipps gibt Gartenexperte Michael Gröstenberger, Category Manager Garden der Einhell Germany AG.

Schritt 1: Wenn der letzte Schnee geschmolzen und auch mit Dauerfrost nicht mehr zu rechnen ist, geht es los: Mit einem Rechen befreien Sie die Rasenfläche von Laub und Zweigen, damit Ihr Rasen wieder ungehindert Luft und Sonne bekommt. Doch hierbei ist Gefühl gefragt: Der Druck sollte dabei lediglich so groß sein, dass auch oberflächliche Moospolster und abgestorbene Grashalme entfernt werden.

Schritt 2: Wenn es Stellen gibt, an denen sich gerne Regenwasser ansammelt und auch stehen bleibt, sollten Sie in diesem Bereich kleine Löcher in den Boden stechen, zum Beispiel mit der Grabegabel.

Schritt 3: Sobald die Temperaturen regelmäßig über acht Grad Celsius steigen, beginnt das Graswachstum. Ist das Gras etwa sieben Zentimeter hoch und die gesamte Rasenfläche gut abgetrocknet, kann zum ersten Mal gemäht werden – aber bitte nicht zu kurz, mindestens vier bis fünf Zentimeter sollten stehen bleiben. Der erste Schnitt im Frühjahr regt das konstante Wachstum zusätzlich an.

Schritt 4: Lassen Sie den Rasenschnitt dabei nicht, wie später beim Mulchen, liegen. Der Grund: Für den natürlichen Verwesungsvorgang entzieht der Rasenschnitt dem Boden Stickstoff. Der wird jedoch in dieser Phase für das Wachstum des Rasens benötigt. Später im Jahr, wenn der Boden bereits gut gedüngt ist, macht das Mulchen dagegen Sinn.

Schritt 5: Wenn die Forsythien blühen, also ab Anfang April, ist es Zeit, dem Rasen eine kleine Fitnesskur zu verordnen: Jetzt sollten Sie Ihre Grünfläche erstmals düngen. Wichtig ist, den Dünger bei bedecktem Himmel auszutragen, damit der Rasen nicht verbrennt.

Schritt 6: Wer es ganz genau nehmen möchte, unterzieht den Boden einer Analyse. Entsprechende Testsets gibt es in nahezu allen Bau- und Gartenmärkten. Dazu nur so viel: Schon mit einfachen Tests lässt sich der PH-Wert ermitteln und damit feststellen, ob der Boden möglicherweise zu sauer ist und mit Kalk gegengesteuert werden muss.

Schritt 7: Erst nachdem die Graswurzeln allmählich an Stärke gewonnen haben, geht’s richtig los: Beim Rasenmäher den tiefsten Schnitt einstellen und die gesamte Fläche sorgfältig mähen.

Schritt 8: Anschließend kommt der Vertikutierer zum Einsatz. Bewegen Sie das Gerät erst längs und anschließend quer über die Fläche, sodass nach und nach ein feines Schachbrettmuster entsteht. Wichtig ist, dass die Messer nicht zu tief in den Boden schneiden, um die Grasnarbe nicht zu verletzen, aber tief genug, um Moos, Rasenfilz und die flach wurzelnde „Gemeine Rispe“ zu entfernen. Ein gutes Mittelmaß sind drei Millimeter. Nachdem das überschüssige Grüngut zusammengeharkt und entsorgt ist, empfiehlt es sich kahle Stellen mit frischem Rasensamen nachzusäen. Schwere, bindige Böden können zudem mit einer dünnen Schicht Sand bestreut werden, um den Boden aufzulockern und so seinen Lufthaushalt zu verbessern.

Und nicht vergessen: „Damit der Schnitt sauber verläuft und der Grashalm nicht ausfranst, müssen die Messer des Mähers sehr scharf sein. Daher empfiehlt es sich, die Messer des Rasenmähers mindestens einmal im Jahr nachzuschleifen – entweder in der heimischen Werkstatt oder beim Fachhändler. Zur Kontrolle einfach einige Halme anschauen. Weisen sie Fransen und ungleichmäßige Schnitte auf, ist das Messer stumpf“, so Einhell-Gartenexperte Michael Gröstenberger.

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Jochen Wieloch
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