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Kategorie: Luftentfeuchter

Einzeltest: Klarstein DryFy 16


Trockener Humor

Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 1
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Winterzeit ist in den meisten Wohnungen auch die Zeit der feuchten Räume: Wer schläft schon gerne mit offenem Fenster, wenn es draußen -5 Grad sind? Badezimmer lüften? Ja, 20 Sekunden, danke schön, das war’s! Wäsche trocknen im Wohnzimmer? Muss!

Gut ist das in den seltensten Fällen, denn die Feuchte in der Atemluft ist weder angenehm noch sonderlich zuträglich in Sachen Schimmelvermeidung. Und gerade letzteres ist ein Risiko, das man definitiv nicht unterschätzen sollte, denn Schimmel ist schlecht für die Gesundheut und Schimmelsporen machen bei dauerhaftem Einatmen krank. Spätestens, wenn sich Wassertropfen an kalten Fensterscheiben sammeln, sollte man handeln, denn dann ist die Luftfeuchtigkeit eindeutig zu hoch und Schimmelbefall droht. Tägliches Stoßlüften und sinnvoll dosiertes Heizen lautet normalerweise die Devise. Das ist sicher auch sinnvoll, doch seien wir mal ehrlich: Wie oft  machen Sie’s – und wie oft vergessen Sie es oder schieben es auf morgen? Eben. Um trotzdem für ein angenehmes und gesundes Raumklima zu sorgen (Werte zwischen 40 und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit und von 18 (Schlafzimmer) bis 23 Grad Celsius sind dabei okay), kann man alternative Wege gehen, indem man sich einen Luftentfeuchter anschafft. Diese werden auch zur Trocknung von Neu- und Altbauten sowie in historischen Gebäuden, nach dem Auftreten von Wasserschäden und für Räume verwendet, bei denen hohe Mengen an Wasserdampf anfallen, wie z.

Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 2Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 3Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 4Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 5Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 6Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 7Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 8Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 9Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 10Luftentfeuchter Klarstein DryFy 16 im Test, Bild 11
B. Schwimmbäder. Doch bei der Auswahl des passenden Luftentfeuchters ist Sorgfalt angesagt, denn das Modell der Begierde sollte zuallererst mal überhaupt für den Raum geeignet sein, in dem es eingesetzt wird – das Raumvolumen spielt dabei die wichtigste Rolle. Zudem ist es sehr störend, wenn ein solches Gerät nur sehr laut seinen Diensten nachgeht – im Schlafzimmer verbietet sich der Einsatz dann schnell.  

Leise und gut?

  
Mit dem Klarstein DryFy 16 tritt im Hausgerätetest ein Gerät der Oberklasse an, das eine effiziente und leise Entfeuchtung von Räumen mit einer Grundfläche zwischen  25 und 35 Quadratmetern gewährleisten soll. Dabei ist es egal, ob es darum geht, feuchte Räume nach Bau, Renovierung und Wasserschäden zu trocknen, oder unkompliziert die Luftfeuchte in Küche, Bad oder Schlafzimmer zu regulieren. Klarstein gibt an, dass der DryFy 16 im „Silent Mode“ mit nur 43 dB arbeitet, was ihn in der Tat sogar für den Einsatz im Schlafzimmer qualifizieren würde. Mit 255 W Leistung und einer Luftumwälzung von 130 m³ pro Stunde soll er der Luft bis zu16 Liter Feuchtigkeit pro Tag entziehen können – somit erklärt sich auch der Name DryFy. Er besitzt einen integrierten Nylonfilter, der nebenbei noch Staub aus der Luft filtert. Der zwei Liter große Tank sammelt das aus der Luft entnommene Wasser und kann einfach entleert werden, indem man ihn ohne Werkzeug entnimmt und in ein Waschbecken kippt. Ein Sensor warnt akustisch und optisch auf dem auf der Oberseite angebrachten, gut ablesbaren Display und Bedienfeld, wenn der Tank voll ist. Möchte man das Gerät über einen längeren Zeitraum laufen lassen, ohne den Tank leeren zu müssen, kann man den beigelegten Abwasserschlauch anbringen und das Wasser in ein größeres Gefäß ableiten. Auf dem Bedienfeld lassen sich die vielen Betriebseinstellungen und Programmierungen vornehmen, zu denen der DryFy 16 in der Lage ist. Mit nur wenigen Tasten und ohne dass man großartig die gut geschriebene und übersichtliche Bedienungsanleitung zu Rate ziehen müsste, lassen sich hier unter anderem  die angestrebte Luftfeuchtigkeit, der Einschalt- oder Ausschalt-Timer, der Betriebsmodus und die Ventilatorgeschwindigkeit einstellen.

Praxis 


Wir haben den Klarstein DryFy 16  in zwei Testsituationen auf Herz und Nieren geprüft. Im ersten Fall musste er in einem nur 16 Quadratmeter kleinen Wäscheraum bei 20 Grad Zimmertemperatur ausgehend von deutlich über 60% Luftfeuchtigkeit beweisen, dass er den Raum nicht nur nicht noch feuchter werden lassen, sondern sogar trockener machen kann. Dieses Kunststück schafft er mit Bravour: Selbst nach dem Aufhängen von zwei ganzen Ladungen Wäsche schlagen am nächsten Morgen erstens ein voller Wassertank und zweitens 48%  Luftfeuchtigkeit zu Buche. Als Ziel und Herausforderung waren 40% eingestellt, die er sicherlich auch geschafft hätte, wenn denn der Tank nicht frühzeitig voll gewesen wäre. Aber dafür gibt es ja auch den Abwasserschlauch. Im zweiten Fall sollte er ein Schlafzimmer mit einer Raumtemperatur von 18 Grad bei Außentemperaturen um null Grad bei konstant 50% Luftfeuchtigkeit halten – und verhindern, dass sich am Morgen Wasser auf den Fenstern niederschlagen würde. Hier tritt der einzige Punktabzug für den DryFy 16 zutage: Auch wenn gemessen 43 dB korrekt sein mögen, so macht er doch immer noch genug Geräusche, um empfindliche Naturen am Einschlafen zu hindern. Aber das sind sehr individuelle Empfindungen, die nichts daran ändern, dass der Luftentfeuchter auch diesen Job bravourös erledigt. Knapp über 50% und kein Niederschlag auf den Fenstern – so muss das sein.

Fazit

Der Klarstein DryFy 16 ist ein top-verarbeiteter, multifunktionaler Luftentfeuchter, der selbst in sehr feuchten Räumen effizient arbeitet. Seine vielfältigen Einstell- und Programmierfähigkeiten machen ihn – Wortspiel beabsichtigt – zum Hans-Dampf-in-allen-Gassen. Dazu sieht er auch noch gut aus und lässt sich kinderleicht bedienen. Was will man mehr?

Kategorie: Luftentfeuchter

Produkt: Klarstein DryFy 16

Preis: um 158 Euro


12/2017
4.5 von 5 Sternen

Luftentfeuchter unter 160 Euro
Klarstein DryFy 16

Bewertung 
Verarbeitung 25%

Ausstattung: 25%

Praxis 25%

Preis/Leistung: 25%

Ausstattung & technische Daten 
Preis (in Euro): um 158 Euro 
Vertrieb: Chal-Tec GmbH; Berlin 
Telefon: 030 408173810 
Internet: www.klarstein.de 
Technische Daten
* Nein /AEinusschalter am Display auf der Oberseite 
* Last-Mode-Funktion: Gerät arbeitet nach Stromausfällen in den letzten Einstellungen weiter - ideal zur Verwendung mit Steckdosen-Timern 
* 0,6 m langer Ablaufschlauch für kontinuierlichen Wasserablauf ohne Entleeren 
* Auto-Entfeuchtung bei Luftfeuchtigkeit 5% über eingestelltem Wert liegt 
* Dauer-Trocknungs-Modus 
* regelbare Zielluftfeuchte in 5% Schritten von 30 bis 80 Prozent 
* stundenweise einstellbarer Einschalt-/Abschalt-Timer bis 24 h 
* Power-Modus für schnelle Trocknung 
Umgebungstemperaturen: 4 - 32 °C 
* max. Entfeuchtungsleistung bei 30 °C und 80% rel. Luftfeuchtigkeit 
* Signalton und Autostop bei vollem Wassertank 
* Anzeige der aktuellen Luftfeuchtigkeit 
* Tragegriffe und Bodenrollen 
* Wassertank herausnehmbar 
Kühlmittel: R134a 
* Kabelaufwicklung an der Geräterückseite 
Stromversorgung: 220-240 V~ | 50/60 Hz 
Maße: ca. 28,5 x 50 x 19,5 cm (BxHxT) 
Länge Netzkabel: ca. 170 cm 
Gewicht: ca. 10,2 kg 
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Michael Bruss
Autor Michael Bruss
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Datum 18.02.2018, 17:05 Uhr
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