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Kategorie: Vakuumierer

Vergleichstest: - Vakuumierer


Luftdicht verpackt

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Die Geschichte des Vakuums ist alt. Die Idee des Vakuums stammt wohl schon aus dem 5. Jahrhundert vor Christus als wichtiger Bestandteil des Weltbildes der epikureischen Philosophie. Damals ging es um winzig kleine Materie, die sich im luftleeren Raum bewegt. Dass der Weg des Vakuums einmal in eine hochmoderne Küche führen würde, war den Philosophen wohl unklar.

Im Alltag kommt man eher selten mit Vakua (oder Vakuen), so die Mehrzahl des Vakuums, in Verbindung. In der Forschung, in Bezug auf das Weltall und auch in der Chemie wird jedoch oft mit Vakua gearbeitet. Seit einigen Jahren wird die Vakuumverpackung für Lebensmittel auch in Privathaushalten immer beliebter. Mit speziellen, gasdichten Folien werden die Lebensmittel luftdicht verpackt, sodass Alterungsprozesse durch die geringe Luftmenge aufgehalten werden. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass sich das Volumen verringert und so größere Mengen Platz eingespart werden können. Neben dem Haltbarmachen von Lebensmitteln ist eine Vakuumverpackung auch beim Sous-vide-Garen erforderlich. Bei dieser Garmethode geht es darum, vor allem Fleisch und Fisch besonders schonend bei Temperaturen von unter 100 °C zu garen. So können Struktur und Aroma besser beibehalten werden und die Nahrungsmittel liefern einen intensiveren Geschmack.


Zuhause vakuumieren

Das Sous-vide-Verfahren wurde lange Zeit nur von Profiköchen durchgeführt, da es mit herkömmlichen Töpfen und wegen der Vorbereitung sehr zeitaufwendig erschien. Mittlerweile gibt es jedoch so viel passendes Zubehör, dass Sous-vide auch bei Hobbyköchen immer beliebter wird. Auch für Camper oder Haushalte mit kleinen Gefrierfächern sind Vakuumierer von Vorteil. Da es mittlerweile extrem viele Vakuumierer auf dem Markt gibt, stellen wir in unserem Vergleichstest vier verschiedene Vakuumierer vor. Beim Vakuumieren an sich ist darauf zu achten, keine Flüssigkeiten oder sehr feuchte Lebensmittel zu vakuumieren. Wenn die Luft abgesaugt wird, können auch die Flüssigkeiten ins Innere des Vakuumierers gelangen und dort Schäden anrichten. Solche Lebensmittel können entweder mit Küchentüchern abgetupft werden oder zunächst in Frischhaltefolie gewickelt und dann vakuumiert werden. Flüssige Lebensmittel benötigen keine Vakuumverpackung. Sollen sie trotzdem haltbar gemacht werden, können sie in einem Beutel eingeschweißt werden. Die meisten Vakuumiergeräte verfügen über eine Schweißfunktion, sodass auch Suppen oder Ähnliches luftdicht verschlossen werden können. Die Haltbarkeit verlängert sich hier jedoch wesentlich geringer als bei vakuumierten Lebensmitteln. 


Emerio VS-121116

Der günstigste Teilnehmer ist das Modell VS-121116 der niederländischen Firma Emerio. Der Vakuumierer hat eine handliche Größe und kann, wie alle anderen Vakuumierer auch, direkt angeschlossen werden. Um zu vakuumieren, benötigt es keine großen Vorbereitungen. Beim Emerio VS-121116 ist es so, dass keine fertigen Vakuumierbeutel beiliegen. Es gibt lediglich eine Rolle Plastikfolie, die per Hand zugeschnitten werden muss. Da die abgeschnittene Folie dann über zwei offene Seiten verfügt, muss zunächst die eine Seite versiegelt werden. Dazu legt man eine der offenen Seiten auf die Schweißnaht und schließt dann den Deckel. Dies muss mit ein wenig Druck geschehen, es gibt keinerlei Tasten zum Verschließen. Dass der Deckel korrekt verschlossen ist, hört man jedoch am Einrastgeräusch. Auch optisch ist zu erkennen, ob der Deckel auf beiden Seiten korrekt geschlossen ist. Anschließend kann über eine Taste die Versiegelung gestartet werden. Bei der Versiegelung wird lediglich eine Naht in die Folie geschweißt, sodass ein Beutel entsteht. Die Markierung des Emerio-Geräts ist gewöhnungsbedürftig. Die einzelnen Tasten haben keine Beschriftung, sondern sind lediglich mit Piktogrammen ausgestattet. So muss zunächst in der Anleitung nachgeschaut werden, welche Taste für welchen Vorgang zuständig ist. Da das Gerät aber nur über drei Funktionen verfügt, ist dies eine übersichtliche Aufgabe. Hat man sich einen passenden Beutel erstellt, kann er mit Nahrungsmitteln befüllt und vakuumiert werden. Hierzu legt man die bisher offen gebliebene Seite ebenfalls auf die Schweißnaht. Nun kann man zwischen Vakuum und Verschweißen I und II wählen. Programm I eignet sich für weiche, druckempfindliche Lebens

mittel, Programm II für „normales“ Vakuumverpacken. Jedes Programm hat eine eigene Taste, die schnell reagiert. Das Vakuumieren an sich ist recht laut, geht jedoch auch recht schnell vonstatten. Während des Vorgangs leuchtet im Bereich der Tasten ein rotes Licht, welches anzeigt, dass das Gerät arbeitet. Dieses leuchtet auch beim Versiegeln. Ist der Vorgang abgeschlossen, leuchten kurz alle Tasten auf. Die Schweißnähte gelingen dem VS-121116 durchweg gut und die Luft wird dem Beutel komplett entzogen. Die Arbeit des Geräts ist also durchweg solide und gut. Zwischen den einzelnen Vakuumiervorgängen sollte eine Pause von ca. 40 Sekunden eingelegt werden, da das Gerät sonst überhitzt. 


WMF Lono

Als zweites geht ein Vakuumierer von WMF an den Start. Das Gerät Lono besticht durch sein klassisches Cromargan-Design und passt sich dem Stil von WMF so optimal an. Dass sich dieses Gerät in einer anderen Preisklasse befindet, zeigt sich schon daran, dass es über eine weitere, durchaus angenehme Funktion verfügt. Das Vakuumieren von Behältern. Es gibt verschiedene Vakuumierbehälter, die mithilfe eines Schlauchs luftdicht verschlossen werden können. Der Schlauch, der für das Vakuumieren von Behältern benötigt wird, liegt dem WMF-Lono-Vakuumierer bei. Er kann seitlich angeschlossen und dann mit dem Behälter verbunden werden. Per Knopfdruck entzieht die Maschine dem Behälter die Luft. Anschließend kann dieser dann mit dem angebrachten Verschluss verschlossen werden. Für die praktische Aufbewahrung des Vakuumierschlauchs gibt es neben dem Bedienfeld eine kleine Box. So ist der Schlauch immer griffbereit. 

Lono kann selbstverständlich auch mit Vakuumierbeuteln bedient werden. WMF liefert eine bestimmte Anzahl an Beuteln sowie eine Folienrolle mit, sodass auch hier direkt losgelegt werden kann. Wird ein fertiger Beutel verwendet, muss die offene Seite in die Vakuumierkammer gelegt werden. Diese befindet sich, selbstverständlich, innen im Gerät und ist mit einer Art Deckel abgedeckt. Das offene Ende sollte möglichst mittig in die Vakuumierkammer gelegt werden, der Deckel wird dann auf die offene Seite gelegt. Es darf kein Stück des Beutels überstehen, da die Luft nur so korrekt entzogen werden kann. Befindet sich der Beutel in der richtigen Position, kann der Deckel mit einem seitlich angebrachten Hebel komplett verschlossen werden. Dieser muss lediglich auf die Position des Schloss-Icons gedreht werden. Hier gibt es einen kleinen Widerstand, der dafür sorgt, dass ein versehentliches Öffnen des Geräts unmöglich ist. Anschließend kann der Vakuumiervorgang gestartet werden. Das Bedienfeld verfügt über fünf mit Piktogrammen versehene Tasten. Diese sind etwas eindeutiger gekennzeichnet als beim Emerio-Vakuumierer. Der WMF Lono ist zum vakuumieren von trockenen Lebensmitteln voreingestellt. Dies zeigt sich auch am weißen Leuchtring um die Dry-Moist-Taste. Drückt man diese doppelt, wechselt das Licht zu Blau und die Moist-Funktion ist aktiviert. 

So können feuchte Lebensmittel vakuumiert werden. Ist diese Einstellung ausgewählt, kann mit der Taste Vakuumieren und Verschweißen der Vorgang gestartet werden. Auch hier leuchtet während des Vorgangs ein weißer Ring um die Taste. Sollte die falsche Funktion gewählt worden sein, kann mit dem manuellen Stop der Vorgang sofort beendet werden. Wird diese Taste gedrückt, schaltet sich das Gerät nach dem Beenden automatisch ab. Auch hier entsteht eine saubere Schweißnaht. Zudem besticht der WMF Lono durch sehr geräuscharmes Arbeiten. Wem die mitgelieferten Beutel zu klein sind, der kann sich mit der Folienrolle eigene Beutel erstellen. Hierzu gibt es eine abnehmbare Folienbox, in der die Folie untergebracht werden kann. Das Vakuumiergerät kann auf der Folienbox platziert werden, das korrekte Einrasten wird durch ein Klick-Geräusch deutlich. Bevor das Gerät auf die Folienbox aufgesetzt wird, sollte die Folie selbst so weit ausgezogen werden, dass sie ungefähr 10 cm über das Ende der Box hinausragt. Platziert man das Gerät dann auf der Box, kann die Folie von unten herausgezogen werden. Um das hervorstehende Ende zu verschließen, entnimmt man die Schneideinheit und legt das Folienende auf die Schweißnaht. Anschließend setzt man die Schneideinheit wieder ein und schließt den Deckel. Durch Betätigen der Seal-Taste wird das Ende der Folie dann verschlossen. Auch hier leuchtet der Kreis um die Taste während des Vorgangs weiß. Ist die Schweißnaht angebracht, kann der Beutel auf eine beliebige Länge hervorgezogen werden. Klappt man die Folie dann vor, liegt sie genau auf der Schneideinheit und kann mit dem dort integrierten Messer abgeschnitten werden. Hierzu benötigten wir im Test einige Versuche, bis das Messer den ersten Schnitt durchgeführt hatte. War die Folie aber einmal angeschnitten, verlief der Schnitt sauber und ohne Kraftaufwand. Durch die integrierte Schneideinheit werden die Öffnungen der produzierten Beutel wesentlich sauberer, als wenn diese manuell angefertigt werden.


Caso Design VC100

In nahezu derselben Preisklasse wie das WMF-Lono-Vakuumiergerät befindet sich das Modell VC100 aus dem Hause Caso Design. Die Firma aus dem Sauerland hat sehr viele Vakuumierer in ihrem Portfolio, vom Einsteigergerät bis hin zum professionellen Gastro-Vakuumierer. Der VC 100 befindet sich bei den Vakuumierern für den Hausgebrauch preislich im Mittelfeld. Das Design des VC100 ist schlicht und elegant. Die farbliche Kombination aus Silber und Schwarz sorgt dafür, dass sich der Vakuumierer in jeder Küche sehen lassen kann. 

Auch dieses Gerät kann sowohl Behälter als auch Beutel vakuumieren und wird mit einem entsprechenden Schlauch ausgeliefert. Ähnlich wie beim Lono-Gerät von WMF muss die offene Seite des Vakuumierbeutels in die Vakuumkammer gelegt werden. Anschließend wird der Deckel verschlossen, der hörbar einrastet. Nun kann das Programm Vakuum und Schweißen gestartet werden. Die entsprechenden Lämpchen leuchten dann auf und zeigen an, dass das Gerät arbeitet. Nach Beendigung kann der Deckel über die seitlichen Tasten geöffnet und der Beutel entnommen werden. Auch hier entstanden im Test durchweg saubere, gerade Schweißnähte und die Lebensmittel waren luftdicht verpackt. Auch der VC100 verfügt über eine Schweißfunktion, mit der sich Beutel selbstständig verschließen lassen. Auch hierfür gibt es eine eigene Taste. Die Tasten des Caso-Vakuumierers sind alle mit Piktogrammen und Worten versehen, sodass eine deutliche Kennzeichnung besteht. Die darüber angebrachten Lämpchen zeigen an, welche Funktion das Gerät gerade durchführt. Die Bedienung ist auch hier sehr leicht und intuitiv, durch die deutlich beschrifteten Tasten ist hier sogar für eine noch einfachere Bedienung als bei den vorherigen Vakuumiergeräten möglich.


Rommelsbacher VAC485

Der letzte Teilnehmer des Vakuumierer-Vergleichtests ist das Modell VAC485 von Rommelsbacher. Hierbei handelt es sich um ein semiprofessionelles Gerät, welches sich auch für den Langzeitbetrieb eignet. Hierdurch und durch das integrierte Folienrollenfach ist der VAC485 das größte Gerät im Test. Auch hier ist die Bedienung intuitiv. Die sieben Tasten des Vakuumierers sind deutlich beschriftet und auch die Piktogramme zeigen höchst genau an, für welche Funktion die jeweilige Taste steht. Neben den bereits bekannten Funktionen wie Versiegeln oder Behälter, kann hier auch die Pumpleistung manuell eingestellt werden. Je nach Lebensmittel kann die Funktionsleistung auf die Empfindlichkeit der Lebensmittel eingestellt werden. Auch für trockene und feuchte Lebensmittel gibt es jeweils eine gesonderte Einstellung, die über einen bzw. zwei Tropfen dargestellt wird. 

Wird ein einfacher Beutel verwendet, wird dieser unterhalb der Anschlagswinkel in der Vakuumkammer platziert. Durch ein Sichtfenster im Deckel kann die richtige Position des Beutels bei geschlossenem Deckel noch einmal kontrolliert werden. Ist der Deckel geschlossen, muss der Griff noch einmal nach unten gedrückt werden, damit das Gerät richtig verschlossen ist. Anschließend kann die Programmauswahl getätigt werden. Über die Automatik/Stopp-Taste wird der Vorgang dann gestartet. Durch erneutes Drücken der Taste könnte der Vorgang auch wieder abgebrochen werden. Der Verlauf des Vakuumierens kann über kleine LEDs oberhalb der Automatik/Stopp-Taste abgelesen werden. Zusätzlich leuchtet während des Versiegelns unterhalb der entsprechenden Taste noch ein weiteres Licht auf. Erlischt dieses, ist der Vorgang 

abgeschlossen. Der VAC485 arbeitet nahezu lautlos, was auch ein längerfristiges Arbeiten sehr angenehm werden lässt. Die Versiegelungsnähte des Rommelsbacher-Vakuumiergerätes sind klar und gleichmäßig. Wer sich selbst an den Einstellungen versuchen möchte, kann auf das manuelle Programm zurückgreifen. Zunächst muss hier der Beutel genau wie beim automatischen Arbeiten eingelegt werden. Anschließend kann über die Versiegelungsdauer die Einstellung für trockene oder feuchte Lebensmittel gewählt werden. Dann drückt man die Automatik/Stopp-Taste so lange, bis das gewünschte Vakuum erreicht ist. Durch die Betätigung der Taste Versiegeln wird der Beutel dann verschlossen. Mit dieser Taste lassen sich zudem selber Beutel erstellen. Ähnlich wie das Gerät Lono von WMF verfügt der Rommelsbacher VAC485 über eine Schneidvorrichtung. Liegt eine Folienrolle im dafür vorhergesehen Fach, kann der Beutel beliebig lang gezogen werden. Bei der gewünschten Länge klappt man die Schneidvorrichtung herunter und kann mit dem Messer den Beutel abtrennen. Das Messer ist äußerst leichtgängig und schneidet die Beutel in Sekundenschnelle. Mit dem VAC485 lassen sich neben Beuteln auch Behälter vakuumieren. Auch hier liegt ein entsprechender Schlauch bei, der mit dem Gerät verbunden werden kann.

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Autor Sophia Nigbur
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Datum 16.09.2019, 08:55 Uhr