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Kategorie: Eismaschine

Einzeltest: Steba IC 150


Es ist immer Eis-Zeit

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Der Sommer ist vorbei und Ihre Lieblingseisdiele hat geschlossen? Das ist noch lange kein Grund, bis zum Frühjahr auf die kühle Leckerei zu verzichten.

Wenn Sie Ihren Gästen selbst kreiertes Eis servieren, werden diese sicherlich nicht nur hoch erfreut, sondern auch tief beeindruckt sein. Dabei ist es gar nicht schwer, leckeres Eis zu Hause herzustellen. Um ein cremiges Ergebnis und keinen kompakten Eisblock zuzubereiten, benötigt man lediglich eine entsprechende Eismaschine, die die Masse während des Kühlvorgangs permanent durchmischt. Mit der IC 150 bringt der Küchenmaschinen-Spezialist Steba nun ein amtliches Gerät für den Hausgebrauch heraus. 

Einfachste Bedienung 


Die Handhabung der Steba IC 150 ist dabei denkbar simpel. Einfach die Eismasse in den Behälter geben, anschalten und die Zeituhr auf die gewünschte Dauer (max. 60 min) drehen. Schon beginnt der Kompressor zu kühlen während der Quirl die Masse permanent durchmischt. Die Kunst dabei liegt somit ausschließlich in der Vorbereitung der Eismasse. Doch keine Sorge: Steba liefert in der Bedienungsanleitung bereits neun Rezepte für leckere Kreationen vom Vanilleeis bis zum erfrischenden Sorbet mit. Diese gelingen auch dem Dessert-Novizen mit Leichtigkeit. Schnell entwickelt man ein Gefühl, welche Zutaten man wie kombinieren kann, und spannenden Eigenkreationen steht nichts im Wege.

In der Praxis 


Wir beginnen die Zubereitung kühler Köstlichkeiten mit der Mutter aller Eissorten, dem Vanilleeis. Die wichtigste Zutat ist – wie der Name schon sagt – die Vanille. Mein Tipp: Auch wenn echte Vanille derzeit recht kostspielig ist, verzichten Sie nicht darauf. Denn Vanille ist höchstens durch mehr Vanille zu ersetzen, Vanillin-Aromen sind kein adäquater Ersatz. Die Vanille wird in Milch und Sahne kurz erhitzt, währenddessen Eigelb und Zucker verrühren. Die heiße Flüssigkeit zufügen und die Masse schaumig schlagen. Das ist schnell erledigt, doch bevor die Masse in die Eismaschine kommt, sollte sie zum Abkühlen erst einmal in den Kühlschrank. Anschließend füllt man die Masse in den Eisbehälter, stellt den Timer und 30 bis 40 Minuten später ist cremiges Vanilleeis zum genussvollen Verzehr bereit.  Wie lange die Kühlzeit genau ist, hängt von der jeweiligen Masse, der gewünschten Konsistenz und natürlich der Ausgangstemperatur ab. Je länger man das Eis in der Maschine lässt, desto fester wird die Konsistenz der Masse. Problemlos kann der Kühlvorgang jederzeit gestoppt oder auch über die 60 Minuten hinaus verlängert werden. Zum Schutz des Motors verfügt die Maschine über eine Abschaltfunktion. Sollte man versehentlich eine zu lange Zeit eingestellt haben, so dass die Masse zu fest wird und damit nicht mehr gerührt werden kann, schaltet sich die IC 150 ab, bevor der Motor Schaden nimmt. Dann hilft einfach etwas warten bis das Eis wieder angetaut ist und die Maschine kann neu gestartet werden. Das Display zeigt die aktuelle Temperatur während des Kühlvorgangs, so dass man gut abschätzen kann, wie lange der Vorgang noch dauern wird.  Im Laufe unserer Tests probieren wir die unterschiedlichsten Eisvariationen auf Milch/Sahne-, Yoghurt- und Wasserbasis aus, alle mit geschmacklich überzeugendem Resultat. Praktisch ist die kleine Öffnung im transparenten Deckel des Eisbehälters. Hierüber können während des Kühlvorgangs Zutaten wie z.B. Beeren, Schoko-Splitter oder auch Alkohol hinzugegeben werden. Unser persönliches Test-Highlight ist ein selbst kreiertes Erbeereis. Hierzu geben wir dem Vanille-Grundrezept vor dem Abkühlen in sehr kleine Stücke geschnittene frische Erdbeeren bei und rühren noch einmal kurz durch. Wer will, kann diese oder anderes Obst auch pürieren, doch wir finden, die kleinen Fruchtstücke im fertigen Eis geben den letzten entscheidenden geschmacklichen Kick. Der Phantasie sind jedoch keine Grenzen gesetzt, die Steba IC 150 erlaubt köstlich-kalte Kreationen aller Art. 

Reinigung 


Der Eisbehälter der IC 150 fasst rund 1,5 Liter, das reicht als Nachtischportion auch für eine Acht-Personen-Runde. Nachdem das Eis genossen worden ist, muss die Maschine natürlich gereinigt werden. Dies gelingt problemlos, da der Eisbehälter nach einer kurzen Auftauzeit entnommen werden und dann ebenso wie Rührarm, Deckel und Spatel leicht von Hand gespült werden kann. Die Edelstahloberfläche der Maschine selbst kann einfach mit einem feuchten Tuch von etwaigen Eiskleckereien befreit werden.

Fazit

Mit der IC 150 von Steba gelingen zu Hause die leckersten Eis-Kreationen. Mit dieser Eismaschine verwöhnen Sie sich und Ihre Gäste mit kalten Köstlichkeiten auf Profi-Niveau.

Preis: um 300 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Steba IC 150

5.0 von 5 Sternen

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Bewertung 
Verarbeitung/Design: 20%

Funktion: 40%

Handhabung und Reinigung: 20%

Ausstattung: 20%

Ausstattung & technische Daten 
Preis (in Euro): um 300 Euro 
Vertrieb: Steba Elektrogeräte, Strullendorf 
Telefon: 09543 4490 
Internet: www.steba.com 
Ausstattung und technische Daten:
Volumen: 1,5 Liter 
Leistung: 150 W 
Gewicht: 10,5 kg 
Maße (H x B x T): 23 x 39 x 26 cm 
Farbe: Edelstahl / Schwarz 
Timer: max. 60 min 
Sonstiges: Temperaturanzeige, Motorschutz, entnehmbarer Eisbehälter, Deckel mit Nachfüllöffnung, Kunststoff-Spatel, Messbecher 
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.spielwaren-check.de
  • www.hifitest.de
Guido Randerath
Autor Guido Randerath
Kontakt E-Mail
Datum 26.10.2017, 16:34 Uhr
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