Die beiden NIVO 9000er-Modelle bilden die Premiumklasse im Nivona-Portfolio. Testen durfte ich die schwarze Nivo 9101.
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Ob für ein schnelles Heißgetränk, ein Instantgericht zwischendurch, die Zubereitung von Babynahrung oder zum Desinfizieren von beispielsweise Schnullern: Heißes Wasser wird im Alltag ständig gebraucht.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenEinzeltest: Güde The Knife
Scharfer Hingucker
Ein Messer schlicht „The Knife“, also „Das Messer“ zu nennen, zeugt von Selbstbewusstsein. Doch wer, wenn nicht die mittlerweile in vierter Generation familiengeführte Manufaktur Güde, sollte dem Anspruch gerecht werden können, „Das Messer“ zu schmieden. Schließlich blickt man in der Solinger Schmiede auf über 100 Jahre Erfahrung in der Fertigung aus einem Stück Stahl im Gesenk geschmiedeter und von Hand geschliffener Messer zurück.
Design
Zunächst ist „The Knife“ ein echter Hingucker. Griff und Klinge gehen harmonisch ineinander über, bilden eine formvollendete Einheit. Kein Handschutz unterbricht diese Symbiose, in elegantem Schwung zieht sich die Schneide weit nach hinten bis unter den Griff. Von oben betrachtet zeigt das Güde einen extrem breiten Rücken, der sich von satten 15 mm Breite am Griff kontinuierlich bis zur Messerspitze verjüngt.
Schnitt
Doch ein Messer ist höchstens in zweiter Funktion ein Dekorationsgegenstand. Zunächst mal ist es ein Küchenwerkzeug, meiner Ansicht nach sogar das wichtigste Werkzeug beim Kochen.





Praxis
Beim ersten Mal ist es vielleicht etwas ungewohnt, „The Knife“ in die Hand zu nehmen. Manch einer meiner Kollegen, denen ich das Messer in die Hand gab, versuchte, es mit allen Fingern komplett am Griff zu fassen. Das funktioniert natürlich nicht. Doch beachtet man die richtige Grifftechnik, welche sich durch den kurzen Griff eigentlich automatisch ergibt, dann entwickelt man schnell ein sicheres Gefühl für das Messer, welches quasi organisch zu einer Verlängerung von Arm und Hand wird. Der perfekte Schnitt gelingt damit fast wie von selbst, insbesondere im Wiegeschnitt ist die Arbeit mit „The Knife“ eine wahre Freude, Gemüse und Kräuter sind im Nu zerkleinert. Der breite Klingenrücken sorgt für eine enorme Stabilität des Messers, hier biegt sich mal rein gar nichts, gerade Schnitte sind garantiert. Dass das Güde im Auslieferungszustand scharf geschliffen daher kommt, versteht sich von selbst. Der hochwertige geschmiedete und handgeschliffene Stahl sorgt dafür, dass es auch lange so bleibt. Wie alle guten Messer sollte „The Knife“ regelmäßig am Wetzstab vorbeigeführt werden, dann behält es seine Schärfe über viele Jahre. Mit ein bisschen Pflege wird Ihnen „The Knife“ ein Leben lang beim Kochen Freude bereiten und nachfolgenden Generationen ebenso.
Fazit
„The Knife“ von Güde ist ein absolut hochwertiges Kochmesser. Es macht gleichermaßen Freude, mit ihm zu arbeiten wie einfach nur sein Design zu bewundern. Für 295 Euro gibt es hier ein wunderschönes Stück Handwerkskunst, das für die Ewigkeit gemacht zu sein scheint. Wer es exklusiver mag, der kann für 2100 Euro auch zur Version aus Damast-Stahl greifen.Kategorie: Messer
Produkt: Güde The Knife
Preis: um 295 Euro

Messer unter 300 Euro
Güde The Knife
Zu meinem Haushalt gehören neben mir auch ein Kleinkind und ein Hund. Ich denke, dass das Thema Flecken auf Möbeln und Teppichen da keinen überrascht.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen| Verarbeitung | 30% | |
| Handhabung | 30% | |
| Schneidergebnis | 40% |
| Kategorie | Messer |
| Preis (in Euro): | 295 |
| Vertrieb: | Franz Güde GmbH, Solingen |
| Telefon: | 0212 816166 |
| Internet: | guede-solingen.de/ |
| Ausstattung / technische Daten | |
| Klingenlänge: | 26 cm |
| Gewicht | 388 g |
| Lieferumfang: | Messer, Schutzhülle, Küchentuch |



